Archiv für den Tag: 20. Juli 2014

Argumente gegen Sedisvakantismus ausnahmslos widerlegt

Unablässig behaupten seit nunmehr über 30 Jahren die Gegner der Sedisvakantisten, daß Papst und Kirche Schlechtes vorschreiben können, ja daß sie die sakramentale Natur der Kirche vernichten können, daß die Kirche also selbst dann Kirche bleibet, wenn sie sich selbst der Zerstörung preisgibt.
Abgesehen davon, daß diese Gegener, unter ihnen die gesamte FSSPX, sich selbst in den Irrsinn hinein manövrieren, widerspricht diese unablässig nachgeplapperte Behauptung der Lehre der ss. Kirche.
Das ss. Tridentinum lehrt:
„Jeder, der sage, daß Zeremonien, Kleidung und die äußeren Zeichen, welche die Kirche für die Zelebration der Messe vorschreibt, der Frömmigkeit schaden statt dienen, sei ausgeschlossen.“

Gegen diese Aussage erkläre die Piusbruderschaft ausdrücklich, daß die Neue Messe schlecht sei und den katholischen Glauben zerstöre. Gleichzeitig anerkennt die Piusbruderschaft die Päpste seit dem Konzil als echte Nachfolger Petri. Damit lehre sie implizit, daß die Kirche etwas Schlechtes verordnen könne. Das ist nicht nur falsch, dies ist häretisch, es ist kriminell.

Als zweiten Irrtum behaupten unsere Gegner, daß der Papst in Verbindung mit den Bischöfen fehlen könne. Infolgedessen liege es am einzelnen Gläubigen zu entscheiden, welche Lehre wahr und welche falsch sei. Doch mit dieser Ansicht wird der feierlichen Verkündigung über die Unfehlbarkeit der Kirche beim Ersten Vatikanischen Konzil widersprochen.

Dort wurde definiert, daß eine vom Papst in Gemeinschaft mit den Bischöfen verkündete Lehre durch die Verheißungen Christi vor Irrtum bewahrt bleibe.  Die Nicht-Sedisvakantistensehen einen Widerspruch zwischen dem „Zweiten Vatikanischen Konzil“ und der traditionellen Kirchenlehre.
Das führt zu dem unausweichlichen Schluß, daß das Zweite Vatikanum nicht von wahren Bischöfen und von einem wahren Papst stammen kann. Wer dem Sedisvakantismus widerspricht, der lehrt dann notgedrungen, auch  daß man sich dem Papst widersetzen dürfe. Das jedoch kann ein echter Katholik niemals tun, da ein wahrer Nachfolger Petri die universelle Jurisdiktionsgewalt besitze. Schon Papst Bonifaz VIII. habe im Jahr 1302 in seiner berühmten Bulle Unam Sanctam erklärt, daß es für das Seelenheil notwendig sei, sich dem Papst unterzuordnen.Kennzeichen eines Katholiken ist es, sich dem römischen Pontifex zu unterwerfen. Unsere Gegner habe die Lehre von der Unterordnung unter den Papst unterwandert. Sie verbreite diesen Irrtum seit 40 Jahren auf der ganzen Welt. Der einzelne Katholik fällt plötzlich ein persönliches Urteil über die Lehren und Gesetze des Papstes. Damit haben die Gegner des Sedisvakanismus den Glauben unzähliger Laien sowie von drei Generationen von Priestern verdorben.

 

Sedisvakantisten

Sedisvakantisten sind diejenigen, die klar erkennen, daß die Päpste seit „Johannes XXIII. “ keine Päpste waren, daß also die Kirche spätestens seit dem Ausgang von Pius XII. ohne Papst, ohne Führung, ohne Hirten ist. Grund für die angebliche „Kirchenkrise“ sind also nicht progressistische Theologen, nachlässige Bischöfe, fehlgeleitete „Reformen“ etc., Grund für die „Kirchenkrise“ ist die Tatsache, daß auf der Kathedra Petri seit spätestens 1957 ein reißender Wolf sitzt, dessen einziges Ziel es ist, die Kirche zu vernichten und die herumirrenden Schafe in den Abgrund zu stürzen.

Da kein Hirte da ist, sind die Katholiken verpflichtet, den falschen Hirten den Gehorsam aufzukündigen, denn kein Katholik hat das Recht, einer häretischen Gemienschaft anzugehören, simulierte Sakramente entgegenzunehmen oder Gemeinschaft mit Belial zu haben.  Es liegt ein Schisma vor, allerdings ein untypisches, insoferne die angeblichen Römischen Päpste seit spätestens Johannes XXIII. vom Glauben abgefallen sind und sich von der Kirche getrennet haben.

Die Vakanz des Stuhles Petri ist nach Auffassung der römisch-katholischen Kirche ein schwerster Notstand, da die Binde- und Lösegewalt der Kirche in dieser Zeit nicht ausgeübt werden kann und da der Fels der Kirche fehlt. Daher muß alles getan werden, damit eine Vakanz so schnell wie möglich beendet werden. Unerläßliche Voraussetzung für die Beendigung der Vakanz ist es klar und unzweideutig zu erkennen, daß diese Vakanz besteht und daß die Kirche des 2. Vatikanums nicht die römisch-katholisch Kirche,  ja überhaupt keine chrsistliche Gemeinschaft ist.

Hinzu kommt, daß die „Konzilssekte“ sämtliche Sakramente verloren hat, wie wir in disem Blog unwiderlegbar aufzeigen werden. Es gibt in dieser endzeitlichen Sekte keinen einzigen Priester, keinen einzigen Diakon, keinen Bischof, kein geweihtes Amt mehr, auch Eucharistie, Firmung und Letzte Ölung sind komplett verschwunden. Die Katholiken sind also notgedrungen auf die Sakramente verwiesen, die der sedisvakantistische Episkopat vermittelt.