Archiv für den Tag: 20. September 2014

101 Ketzereien von Joseph Ratzinger

* Quelle: http://www.romancatholicism.org
* Autor: Patrick J. Pollock
* Quellenangaben sind am Seitenfuß.

Oben die Ketzereien Benedikts XVI., darunter jeweils der katholische Glaube.

1. Die Kirche ist eine zu einende Bruderschaft. TOC 115

Die Kirche ist bereits eine geeinte Bruderschaft. Pius XI., MA 7

2. Das Dogma, daß ungetaufte Säuglinge nicht gerettet werden, ist unerleuchtet. GuW 401

Wer auch immer den Lehrsatz kritisiert, daß ungetaufte Säuglinge nicht gerettet werden, ist anathema. Martin V, T. 422

3. Moslems beten den einen wahren Gott an. LR Am 24.8.05, p. 9

Die Modernisten sagen, daß die Moslems aufrichtig den einen wahren Gott anbeten. Hl. Pius X., D. 2082

4. Die östlichen Schismatiker haben die apostolische Sukzession. CN 17

Nur katholische Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Papst besitzen die wahre apostolische Sukzession. Leo XIII., SC 14-15

5. Häretische Sekten bestehen als Heilsmittel. DI 17

Nur die katholische Kirche ist Heilsmittel. Leo XIII., SC 9

6. Das multireligiöse Gebet rührt das Herz Gottes. TT 107

Das multireligiöse Gebet ist nicht gottgefällig. Pius XI., MA 10

7. Die Entscheidungen von Pius IX. bzgl. der Religionsfreiheit müssen korrigiert werden. NMT III

Keine Verurteilung durch die römische Kirche kann ohne anathema revidiert werden. S. Simplicius I., D. 160

8. Ketzer sind Christen. SOE 242

Kein Ketzer ist ein Christ. Pius IX., EM 25

9. Das christologische Dogma hat sich entwickelt. JTE 90

Es wird als Modernismus verurteilt zu sagen, daß sich das christologische Dogma entwickelt hat. Pius X, D. 2094

10. Glaube ist eine bloße Sinneserfahrung, die den Menschen transzendiert. PCT 345

Die Modernisten lehren, daß der Glaube ein bloßer, ohne jede intellektuelle Zustimmung gefühlter Sinn ist. Pius X., PDG 7

11. Die Kirche muß sich mit dem Liberalismus und dem Fortschritt versöhnen. PCT 381

Es ist ketzerisch zu sagen, daß das Haupt der Kirche die Kirche mit dem Liberalismus und Fortschritt versöhnen solle. Pius IX., D. 1780

12. Die Kirche sollte diejenigen, die gegensätzliche Ansichten haben, nicht ausschließen. PCT 229

Die Kirche schließt all diejenigen aus, die gegensätzliche Ansichten zu Ihren Lehren vertreten. Eugen IV., D. 705

13. Juden sind nicht verflucht. MRC 42

Die Juden weisen die Gottheit Jesu Christi zurück, und sind anathema. Vigilius, D. 222

14. Katholiken sollen protestantische Sekten nicht auflösen. PCT 202

Protestantische Sekten sind aufzulösen. Pius X., HRSG. 21-22

15. Die Kirche steht in Verbindung mit Ketzern und Schismatikern. CTC 17

Ketzer stehen nicht in Verbindung mit der Kirche. Pius XII., D. 2286

16. Katholiken brauchen die Konzilien von Trient und das Vatikanum nicht zu befolgen. RR 28

Alle Katholiken sind verpflichtet, die Orthodoxie des Tridentinums und des I. Vatikanums hochzuhalten. Pius IX., D. 1000

17. Der katholische Glaube hat sich durch die Zeitalter hindurch entwickelt. GuW 262

Nichts kann dem katholischen Glauben hinzugefügt oder weggenommen werden. Alle Christen müssen im Einklang mit der Tradition sein. Benedikt XV., ABA 24-25

18. Die Kirche sollte die Einheit der Religionen suchen. SOE 238

Die Kirche muß falschen Religionen verurteilen und aufheben. Pius XI., MA 2-8

19. Der Gott Krishna ist ein Symbol von Christus und der Wirklichkeit. PCT 326

Zwischen Christus und Belial ist kein Zusammengehen möglich. Pius X, CR 30

20. Es kann keine Rückkehr zum Syllabus von Pius IX. geben. PCT 391

Die Berufung an ein Konzil über vorige unfehlbare Entscheidungen des Magisteriums sind verboten. Pius II., D. 717.

21. Der Papst soll die Ökumene fördern. GC 5

Der Heilige Stuhl darf eine falsche Ökumene niemals fördern. Pius XI., MA 7-10

22. Die Kirche ist mitschuldig am Schisma der Waldenser. PFF 203

Die Waldenser haben das anathema des Heiligen Stuhls verdient. Gregor XVI., MV19

23. Apostatische Juden sind nicht von der Erlösung ausgeschlossen. GuW 151

Juden, die außerhalb der katholischen Kirche sind, können nicht gerettet werden, ohne in diese Kirche einzutreten. Eugen IV, D. 712-714

24. Ketzerische Sekten vereinigen sich zur Kirche. DI 17

Sekten werden nicht zur Kirche vereinigt. Pius XI., MA10-11

25. Viele Menschen werden außerhalb der katholischen Kirche gerettet. SOE 24

Niemand kann außerhalb der katholischen Kirche gerettet werden. Pius IV., D. 1000

26. Die Auferstehung des Fleisches ist nicht diejenige des leiblichen Körpers. ITC 357

Die Auferstehung des Fleisches geschieht in demselben Körper, den jemand in seinem irdischen Leben besaß. Hl. Gregor X, D. 464

27. Die Definition des päpstlichen Primats vom I. Vatikanums bindet nicht alle Christen. PCT 198

Alle Christen müssen die Definition von Pius IX. des päpstlichen Primats glauben. Pius IX., D. 1826

28. Man kann gerettet werden, ohne sichtbares Mitglied der Kirche zu sein. RR 196

Nur diejenigen können gerettet werden, die tatsächliche Mitglieder der Kirche sind. Pius XII., D. 2286

29. Protestantische Sekten sollten gestärkt werden. PCT 202

Alle ketzerischen Sekten sollen vernichtet werden. Innozenz III., T. 234-235

30. Es gibt Heiligung in Sekten. DI 16

Es gibt keine Heiligung in Sekten. Pius XII., D. 2286

31. Die Kirche soll die Kommunion an Schismatiker austeilen. PFF 232

Ein Schismatiker ist in Todsünde und kann deshalb die Kommunion nicht rechtmäßig empfangen. Paul III., D. 893

32. Durch [Einzel]-Konversionen wächst keine Hoffnung für die echte Einheit. PCT 197

Die Hoffnung, christliche Einheit zu fördern, kann nur durch Konversion gefördert werden. Pius XI., MA 10

33. Die Kirche ist sündig. PFF 275

Die Heilige Mutter Kirche ist rein und makellos. Pius XII., MCC 66

34. Katholiken teilen mit den Protestanten die Hoffnung auf den Himmel. GuW 130

Es ist ketzerisch, zu sagen, daß es Erlösungshoffnung für Protestanten gibt, die nicht der Kirche angehören. Pius IX, D. 1717-1718

35. Die katholische Kirche sollte schismatische Gruppen nicht bekehren. EVT 68

Die katholische Kirche muß schismatische Gruppen in ihren Schoß zurückführen. Pius XI., MA12

36. Pius IX. irrte sich im Syllabus. PCT 381

Kein Papst kann irren, wenn er Fehler auf dem Gebiet des Glauben oder der Sitten feierlich verurteilt. Pius IX, D. 1798

37. Protestanten, die an die Eucharistie glauben, haben Anteil an der Realpräsenz. PCT 236

Abschwören, Bekenntnis und Absolution sind erforderlich, bevor ein Ketzer kommunizieren kann. Paul III., D. 893

38. Die Einheit von Christen muß schrittweise Wirklichkeit werden. GuW 453

Die Einheit der Christen ist bereits Wirklichkeit in der katholischen Kirche. Pius XI., MA7-10

39. Theologen können die kirchliche Lehre entwickeln. EVT 33

Die göttliche Lehre kann nicht entwickelt werden. Pius XII., D. 2314

40. Es gibt wesentliche und unwesentliche Elemente des Glaubens. GuW 453

Alle Artikel des Glaubens sind wesentlich. Pius XI., MA 9

41. Rom muß nicht verlangen, daß die griechischen Schismatiker ihren Irrtümern bzgl. des Päpstlichen Primats abschwören. PCT 199

Die Griechen müssen alle ihre Fehler korrigieren und alle Lehrsätze, die vom Apostolischen Stuhl gelehrt werden, anerkennen. Pius X, PTC 743-746

42. Die Idee vom „mystischen Körper Christi“ wurde entwickelt. ECV 18

Die Doktrin des Mystischen Körpers Christi wurde vom Erlöser selbst gelehrt. Pius XII., MCC 1

43. Es gibt Hoffnung für Säuglings, die ohne Taufe sterben. GuW 402

Es gibt keine Erlösungshoffnung für diejenigen, die außerhalb der katholischen Kirche sind. Pius IX, D. 1719

44. Die Lehre der Päpstlichen Unfehlbarkeit hat sich entwickelt. DCF 11

Zum Verständnis der päpstlichen Unfehlbarkeit ist kein neuer Lehrsatz nötig. Pius IX., D.1836

45. Es gibt unsichtbare Mitglieder der Kirche, die gerettet werden. DI 20

Die Kirche und ihre erwählten Mitglieder sind sichtbar. Pius XII., D. 2286

46. Die östlichen Schismatiker gehören zur katholischen Kirche. CTC 17

Östliche Schismatiker gehören nicht zur katholischen Kirche. Pius XI., MA 10-11

47. Die Kirche braucht Erneuerung und Reform um wahrhaft Kirche zu werden. ECV18

Es ist absurd zu sagen, die Kirche bedürfe der Reform, als ob es sich um eine menschliche Einrichtung handele. Gregor XVI., MV 10

48. Auch falsche Religionen sind Teil des Plans der Erlösung. DI 14

Nur die katholische Religion ist Teil des Plans der Erlösung. Leo XII 14

49. Nichtkatholische Religionen besitzen Wahrheit. DI 2

Nur die katholische Religion besitzt Wahrheit. Gregor XVI., D. 1617

50. Nichtchristen können als solche gerettet werden. DI 21

Nichtchristen können als solche nicht gerettet werden. Eugen IV, T. 551

51. Das Christentum versäumte es, sich Gehör zu verschaffen. ITC 11

Das Christentum kann an nichts scheitern. Leo XIII., SC 3

52. Die Doktrin des Päpstlichen Primats wurde entwickelt. GuW 379

Die Doktrin des Päpstlichen Primats war Teil des Glaubens aller Zeiten. Leo XIII., SC 15

53. Auch die Nichtchristen sind nicht für die Hölle bestimmt. GuW 68

Alle, die außerhalb der katholischen Kirche stehen, sind auf dem Wege zur Hölle, es sei denn, daß sie in die Kirche eingehen. Eugen IV., D. 714

54. Der Begriff „Erbsünde“ ist ungenau und mißverständlich. ITB 71

Der Begriff „Erbsünde“ ist klar verständlich und im selben Sinne wahr, wie ihn die Kirche stets gebrauchte. Paul III., D. 791

55. Gott sei Dank für den Verlust des Kirchenstaats. GuW 382

Die Usurpation der Päpstlichen Staaten ist ein vom Gott verurteiltes Verbrechen. Pius IX., RS

56. Die Texte des Tridentinums zur Priesterweihe sind lediglich Polemiken gegen Luther. PCT 249

Die Texte des Tridentinums zur Priesterweihe dienen den Gläubigen zur Belehrung. Paul III., D. 960

57. Die Kirche soll noch vereinigt werden. PCT 302

Die Kirche hat bereits die volle Einheit. Leo XIII., SC 4-5

58. Die Kirche ist sündig. ITC 339

Die Kirche kann nie beschädigt werden, sie ist unbefleckbar. Pius XI., MA 10

59. Katholiken dürfen die Kommunion von Schismatikern empfangen. PFF 232

Kein Katholik darf Religionsgemeinschaft mit Schismatikern im Gottesdienst halten. Pius VI., CH 32

60. Ketzerische Sekten sind wahre Teilkirchen. DI 17

Nur die mit dem Apostolischen Stuhl vereinten Kirchen sind in Wahrheit Kirche. Pius IX, PTC 416

61. Die Kirche ist in beständiger Erneuerung. CTC 133

Es ist absurd zu sagen, daß die Kirche ständiger Erneuerung bedürfe, so als ob sie eine bloß menschliche Einrichtung wäre. Gregory XVI., MV 10

62. Die Doktrin der Prädestination hat sich entwickelt. GuW 58

Eine göttliche Lehre kann sich nie entwickeln, da sie unveränderliche Wahrheit Gottes ist. Pius X, D. 2145

63. Die Liturgie sollte in der Volkssprache gehalten werden. GuW 417

Die Einführung der Volkssprache in die Messe wird verurteilt. Pius VI., D. 1566

64. Die Bibel ist für jedermann unmittelbar verständlich. GuW 155

Es ist ketzerisch zu sagen, daß die Bibel für jedes Alter und alle Umstände verständlich ist. Leo XII., D.1604-1606

65. Der Papst hat keine absolute Macht. GuW 453

Der Papst hat die höchsten Macht, über die universale Kirche zu herrschen und sie zu lehren. Pius IX, D. 1827-1831

66. Weder Christus noch die Apostel definierten jemals dogmatische Lehrsätze. ITC 96

Es ist ketzerisch zu lehren, daß Christus nie Dogmen definierte. Pius X, D. 2059

67. Die Kirche des Gottes wird erbaut, wenn Schismatiker die Eucharistie erhalten. CN 17

Schismatiker, die die Eucharistie empfangen, begehen ein Sakrileg. Gregor XVI., CD 11

68. Die östlichen Schismatiker haben Kirchengemeinschaft mit der Römischen Kirche. CN 17

Die östlichen Schismatiker haben keine Kirchengemeinschaft mit der Katholischen Kirche. Leo XIII., SC4-5, 13

69. Die lateinische Liturgie sollte nicht der römische Standardritus sein. SOE 177

Die Einführung der Volkssprache in die Messe wird verurteilt. Pius VI., D. 1566

70. Die Kirche hat zur Krise des durch die Tradition beeinträchtigten Menschen beigetragen. PCT 100

Die Modernisten bemühen sich, die Kraft der Heiligen Tradition zu fälschen und zu schwächen. Hl. Pius X., PDG 42

71. Das Glaubensbekenntnis bietet keine Lehre Jesu. ITC 203

Die Glaubensbekenntnisse sind voll der Lehren Jesu. Hl. Leo I., T. 86-87

72. Die Anhänger Christi ermangeln der sichtbaren Einheit. GC 5

Alle Anhänger Christi sind in seiner wahren Kirche vereint. Pius XI., MA 7-12

73. Ketzer sind in der Religionsgemeinschaft mit der Kirche. ECV 17

Kein Ketzer ist in Gemeinschaft mit der katholischen Kirche. Leo XIII., SC4-5, 13

74. Die Kirche braucht immer Reform. RR 50

Es ist absurd zusagen, die Kirche bedürfe der Reform, als sei sie eine menschliche Einrichtung. Gregor XVI., MV 10

75. Die Notwendigkeit der Säuglingstaufe ist zweifelhaft. ITB 401-402

Säuglinge müssen sofort und ohne Frage getauft werden. Eugene IV., D. 712

76. Die Kirche im Ersten Jahrtausend lehrte keine Überordnung des Papsttums. PCT 199

Die Kirche lehrte stets die Überordnung des hl. Petrus und Seiner Nachfolger. Pius IX., D. 1824

77. Es gibt kirchliche Lehren, die veränderlich sind. EVT 28

Alle kirchlichen Lehren sind unfehlbar und unveränderlich. Pius IX, D. 1839

78. Die Gültigkeit der Liturgie hängt nicht von der Form, sondern von der Gemeinschaft ab. PCT 377

Nicht die Gemeinschaft, sondern die vom Priester genutzte Form ist unabdingbar um das Sakrament zu vollziehen. Pius XII. D. 2300

79. Die tridentinische Gnadenlehre hat sich entwickelt. SOE 263

Die Lehren von Gnade und Rechtfertigung des Tridentinums sind immer gelehrt worden. Paul III., D. 792a

80. Die Kirche weist nichts Heiliges und Wahres in den falschen Religionen zurück. PFF 214

Außerhalb der Kirche kann die Wahrheit nicht gefunden werden. Gregor XVI., D.1617

81. Die Bischöfe üben die höchste und volle Gewalt über die ganze Kirche aus. DCF 4

Nur der Papst übt die höchste und volle Gewalt über die ganze Kirche aus. Leo XIII., SC 14-15

82. Das gemeinsame Beten mit falschen Religionen kann Frieden bringen. TT106

Das Beten mit falschen Religionen für den Frieden wird verurteilt. Pius XI., MA1-17

83. Charismatische Sekten wie Taize sollten auch anderswohin gebildet werden. PCT 304

Alle ketzerischen Sekten sollen ausgerottet werden. Innozenz III., T. 234-235

84. Die Tradition der Kirche wächst durch die menschliche Erfahrung. PCT 88

Die Modernisten lehren, daß sich die Tradition durch menschliche Erfahrungen entwickelt. Hl. Pius X., PDG 15, 28

85. Die Kirche hat gesündigt. ITC 341

Die Kirche kann nie beschädigt werden, Sie ist unzerstörbar. Pius XI., MA 10

86. Nichtchristen können die Tugend der Wohltätigkeit außerhalb der Kirche praktizieren. CTC 145

Es gibt keine Wohltätigkeit für diejenigen, die sich in schwerer Sünde befinden. Pius XII., MCC 23

88. Die Kirche braucht Reinigung. PFF 277

Die Kirche braucht keine Reinigung, das sie völlig rein ist. Pius XI., DIM 101

89. Das II. Vatikanum hatte recht mit seiner Forderung nach der Volkssprache in der Liturgie. MM 148

Die Einführung der Volkssprache in die Messe wird verurteilt. Pius VI., D. 1566

90. Die Praxis der frühen Säuglingstaufe ist zweifelhaft. GuW 402

Säuglings müssen sofort und ohne Frage getauft werden. Eugene IV, D. 712

91. Die Kirche Roms ist nicht die Mutter aller Kirchen. PFF 238

Die Kirche von Rom ist die Mutter aller Kirchen. Leo X., EXD 2

92. Die unbefleckte Empfängnis Mariens ist eine doktrinelle Entwicklung. GuW 304

Die Doktrin der unbefleckten Empfängnis Mariens bestand immer in der Kirche und hat sich nie geändert. Pius IX, ID16

93. Der Mensch entwickelte sich aus der Erde. GuW 76

Gott erschuf alle sichtbaren und unsichtbaren Dinge in der Welt aus nichts (ex nihil). Pius IX., D. 1805

94. Die Kirche entwickelt die Doktrin des Päpstlichen Primaten ständig fort. PSP2

Die Kirche kann die göttliche Lehre vom Primat des Papstes nur schützen. Pius IX., D. 1836

95. Das II. Vatikanum handelte bei der Erneuerung der Messe richtig. MM 148

Es ist ketzerisch zu sagen, daß der Ritus der Messe geändert werden muß. Paul III., D. 856

96. Es muß herausgestellt werden, was die wesentlichen Elemente des Glaubens sind. GuW 453

Alle Elemente des Glaubens sind von Gott offenbart und können niemals nichtessentiell sein. Pius XI., MA 9

97. Sekten stehen in Religionsgemeinschaft mit der katholischen Kirche. CN 17

Keine Sekte steht in Religionsgemeinschaft mit der katholischen Kirche. Leo XIII., SC4-5, 13

98. Die Antimodernismus-Entscheidungen des Hl. Pius X. müssen korrigiert werden. NMT III

Jedweder, der versucht, die Kraft und Wirkung der Antimodernismus-Verordnungen des Hl. Pius X. zu zerstören, ist anathema. Hl. Pius X., D. 2114 S.

99. Weder ein Jude noch sonst jemand braucht an Christus als Sohn Gottes zu glauben, um gerettet zu werden. Z 2

Wer auch immer gerettet werden möchte, muß den katholischen Glauben halten, der die Dreieinigkeit und die Menschwerdung einschließt. Eugen IV., T. 551-3

100. Brot und Wein ändern sich in der Eucharistie nicht physisch. GuW 408

Brot und Wein ändern sich wirklich physisch, um Christus zu sein, dies nennt man Transsubstantiation. Paul III. D. 854

101. Es gibt Entscheidungen der Kirche, die nicht das letzte Wort sind. NMT III

Rom hat gesprochen die Angelegenheit ist beendet. Pius XI., ALS 17

Abkürzungen

* ABA = Benedict XV., Papst: Ad Beatissimi Apostolorum. 1. November 1914.
* ALS = Pius XI., Papst. Ad Salutem. 30. April 1930.
* CD = Gregor XVI., Papst. Commissum Divinitus. 17. Mai 1835
* CH = Pius VI., Papst. Breve Caritas, 13. April 1791.
* CN = Ratzinger, Joseph Benedict XVI.. Brief an die Bischöfe der katholischen Kirche zu einigen Aspekten der Kirche verstanden als Religionsgemeinschaft. 28. Mai 1992.
* CR = Hl. Pius X., Papst, Communium Rerum. 21. April 1909.
* CTC = Ratzinger. Gerufen zur Gemeinschaft. Das Verstehen der Kirche Heute San Francisco Ignatius Press, 1996.
* D. = Denzinger, Heinrich Hrsg.: Enchiridion symbolorum, definitionum und declarationum de Rebus fidei und morum, Barcelona Editorial Herder , 27. Hrsg., 1951.
* DCF = Ratzinger. Doktrineller Kommentar zur Abschlußformel des Professio Fidei., L’Osservatore Romano, englische Ausgabe. 15. Juli 1998, Seiten 3-4.
* DI = Ratzinger. Deklaration Dominus Iesus über die Einheit und Heilsuniversalität von Jesus Christus und der Kirche. 6. August 2000.
* DIM = Pius XI.: Divini illius magistri. 31. Dezember 1929.
* ECV = Ratzinger. Die Ekklesiologie des II. Vatikanums. 15. September 2001, L’Osservatore Romano, englische Ausgabe. 23. Januar 2002, p. 5.
* EM = Pius IX., Papst: Etsi Multa. 21. November 1873.
* ES = Hl. Pius X.: Editae Saepe. 26. Mai 1910.
* EVT = Ratzinger. Instruktion zur kirchlichen Berufung des Theologen. 24. Mai 1990.
* EXD = Leo X., Papst. Exsurge Domine. 15. Juni 1520.
* GuW = Ratzinger. Gott und die Welt. Glaube und Leben in Unserer Zeit. Ein Gespräch mit Peter Seewald San Francisco Ignatius Press, 2002.
* GC = Ratzinger. Sermo Gratia Copiosa. 5. April 2005.
* ID = Pius IX.: Ineffabilis Deus. 8. Dezember 1854.
* ITB = Ratzinger. Am Anfang Ein katholisches Verstehen der Geschichte der Schöpfung und des Falls, Grand Rapids, Michigan William B. Erdmans Publishing Co, 1995.
* ITC = Ratzinger. Einführung ins Christentum San Francisco Ignatius Press, 2004.
* JTE = Ratzinger: Reise gen Osten. New York The Crossroad Publishing Company, 1987.
* LR = L’Osservatore Romano
* MA = Pius XI.: Mortalium animos. 6. Januar 1928.
* MCC = Pius XII., Papst. Mystici Corporis Christi. 29. Juni 1943.
* MRC = Ratzinger. Viele Religionen – Ein Vertrag Israel, die Kirche, und die Welt San Francisco Ignatius Press, 2000.
* MM = Ratzinger. Meilensteine Lebenserinnerungen 1927-1977 San Francisco Ignatius Press, 1998.
* MV = Gregor XVI., Papst: Mirari Vos. 15. August 1832.
* NMT = Ratzinger. Die Natur und Mission der Theologie. Ihre Rolle im Lichte der gegenwärtigen Kontroverse. San Francisco, Ignatius Press, 1995
* PCT = Ratzinger: Grundsätze der katholischen Theologie. San Francisco Ignatius Press, 1987.
* PDG = Hl. Pius X., Papst. Pascendi dominici gregis. 8. September 1907.
* PFF = Ratzinger. Pilger-Kameradschaft des Glaubens. San Francisco Ignatius Press, 2005.
* PSP = Ratzinger. Der Primat des Nachfolgers von Peter im Mysterium der Kirche. L’Osservatore Romano, englische Ausgabe. 18. November 1998, Seiten 5-6.
* PTC = Päpstliche Lehren. Die Kirche, Hrsg. durch die Benediktinermönche von Solesmes. Boston St. Paul Editions, 1962
* RR = Ratzinger und Messori, Vittorio. Der Ratzinger Report . San Francisco Ignatius Press, 1985
* RS = Pius IX, Respicientes. 1. November 1870.
* SC = Leo XIII., Papst. Satis cognitum. 29. Juni 1896.
* SOE = Ratzinger und Peter Seewald: Salz der Erde. San Francisco Ignatius Press, 1997
* T. = Tanner, Norman P. Hrsg.: Verordnungen der Ökumenischen Konzilien, London Sheed & Ward, 1990, Band 1.
* TOC = Ratzinger: Der Offene Kreis – Die Bedeutung christlicher Bruderschaft. New York Sheed und Bezirk, 1966
* TT = Ratzinger. Wahrheit und Toleranz. San Francisco Ignatius Press, 2004
* UP = Leo XII., Papst: Ubi Primum. 5. Mai 1824.
* Z = Zenit Nachrichtenagentur: Werden Gläubige anderer Religionen gerettet? Veröffentlicht am 5. September 2000.

== Zusammenfassung ==
Benedikt glaubt vor allem, daß Jesus Christus nicht fleischgewordener Gottessohn ist, sondern daß Jesus ein besonders ausgezeichneter Mensch sei, den Gott quasi adoptier habe. Zudem verkündete er häufig und praktiziert, daß es außerhalb der Kirche Wahrheit und Heil gäbe. Er glaubt an die Ökumene der Religionen und es macht ihm nicht das Geringste aus gemeinsam mit jedweder Gruppe zu „beten“!

Bischof Daniel Dolan

Bischof Daniel Dolan

* Auszug aus „Sedisvakantismus und Unzerstörbarkeit der Kirche“
* von Exzellenz Bischof Donald Sanborn, in „Sacerdotium 1“. Herbst 1991

Das Fundamentalprinzip des Sedisvakantismus lautet, daß es unmöglich ist, den Novus Ordo mit der katholischen Kirche zu identifizieren. Es ist wegen der Unzerstörbarkeit der Kirche nach Glauben, Sitte, Anbetung und Disziplin unmöglich. Wenn man erkennt, daß die Änderungen des Novus Ordo in diesen Angelegenheiten nicht katholisch sind, dann muß man zugeben, daß die katholische Kirche beschädigt ist. Denn diese Änderungen widersprechen wesentlich dem Glauben, den Sitten, der Anbetung und der Disziplin der katholischen Kirche.

Doch ist es unmöglich, daß die Katholische Kirche beschädigt werden kann. Deshalb ist es unmöglich, daß diese Änderungen in der katholischen Kirche stattfanden. Und deshalb ist es ebenso unmöglich, daß diejenigen, die diese Änderungen angeordnet haben, nämlich Paul VI., Johannes Paul I. und Johannes Paul II.,[1] sich der Jurisdiketion der Katholischen Kirche erfreuten, des Auftrags Christi, über die Gläubigen zu herrschen.

Wenn sie wirklich diese Jurisdiktion besessen hätten, dann wären sie zweifellos in diesen Angelegenheiten unfehlbar gewesen, da es für diese Autorität unmöglich ist, etwas falsch zu lehren oder etwas Sündhaftes für die Kirche vorzuschreiben. Die Sedisvakantisten bestehen also darauf, daß man die modernistische Hierarchie nicht als katholische Hierarchie betrachten kann, da man ansonsten Ketzerei, Entweihung, ungültige Sakramente, Irrtum, und sündige Gesetze mit der makellosen Braut Christi vereinen und Christum selbst Lügen strafen würde. „Wer euch hört, hört Mich!”

Kurzum besteht die sedisvakantistische Position darin, daß die modernistische Hierarchie die katholische Autorität, die sie zu besitzen vorgibt, nicht besitzen kann, da die katholische Autorität durch den Beistand des Heiligen Geistes davor bewahrt wird zu tun, was diese Modernisten getan haben.

Der naheliegende Einwand gegen diese Position besteht darin, daß der Massenabfall der Hierarchie einen Status der universalen Vakanz der Bischofssitze schafft, und so die Sichtbarkeit der Kirche beendet. Die sedisvakantistische Entgegnung lautet, daß die Vakanz der päpstlichen oder bischöflichen Sitze mit der Sichtbarkeit der Kirche durchaus vereinbar ist, da die Kirche auch während der Vakanzen, die beim Tode jedes Amtsinhabers eintreten, sichtbar bleibt.

Obwohl die Länge der Vakanzen die Kirche sicherlich beunruhigt, wirkt die Vakanz nicht wesentlich gegen die Natur der Kirche. Antworten könnte man auch, daß die Identifizierung der Modernisten mit der katholischen Hierarchie die Sichtbarkeit der katholischen Kirche nicht beschädigt, sondern eher die Sichtbarkeit einer Ketzerkirche fördert.

Mit anderen Worten, die Unzerstörbarkeit wird nicht durch eine Theorie gerettet, die die modernistische Hierarchie mit der katholischen Kirche identifiziert, sondern sie wird durch eine solche Theorie zerstört. Der katholische Glaube ist viel wichtiger als die Sichtbarkeit der Kirche, es gibt eine Abhängigkeit der Sichtbarkeit der Kirche vom Glauben der Kirche, und deshalb ist es für die Sichtbarkeit der Kirche nicht ausreichend, daß irgendeine Struktur sichtbar ist, sondern es muß diejenige Struktur sichtbar sein, die den katholischen Glauben gewährleistet. Eine sichtbare Organisation, die den katholischen Glauben nicht gewährleistet, mag eine sichtbare Organisation sein, aber es ist nicht die katholische Kirche.

Viele Sedisvakantisten unterstützen die formaliter-materialiter-Theorie, welche behauptet, daß, obwohl die modernistische Hierarchie keine Rechtsprechung genießt, also den formellen Aspekt der Autorität, sie dennoch in der materiellen Sukzession der römischen und bischöflichen Sitze steht. Die Befürworter dieser Theorie würden sagen, daß, obwohl Johannes Paul II. nicht Papst ist, er dennoch im Besitz einer gültigen Wahl ist, die ihn in die Position bringt, Papst zu sein, wenn es ihm gelingt, das Hindernis zum Empfang der vollen Autorität zu beseitigen.

Das Hindernis zum Empfang der vollen Autorität ist seine Anhänglichkeit an das II. Vatikanum, welches eine essentielle Unordnung in die katholische Kirche hinein bringt, da das II. Vatikanum der tradierten Lehre der Kirche widerspricht. Ein Konklave katholischer Kardinäle, oder sogar, à la rigueur, ein Konzil einiger Diözesanbischöfe, wie klein es auch sein mag, könnte ihn aus seiner Position auch wieder entfernen.

Solch ein Akt ist in absehbarer Zukunft zwar unwahrscheinlich, doch war das II. Vatikanum ebenfalls unwahrscheinlich. Diese Theorie, so sagen sie, rettet sowohl die Unzerstörbarkeit der Kirche hinsichtlich des Glaubens, der Sitten, der Anbetung als auch die Disziplin, und die Dauerhaftigkeit der Hierarchie der Kirche, weil es nach einer materiellen Kontinuität durch die Krise hindurch verlangt.

Die andere Art Sedisvakantist ist der absolute Sedisvakantist, der sagt, daß wegen des öffentlichen Bekenntnisses zur Ketzerei, manifestiert in Wort und Tat, Johannes Paul II. und die Novus Ordo Hierarchie insgesamt den katholischen Glauben öffentlich aufgegeben haben und daß sie deshalb von ihren Ämtern, übereinstimmend zumindest mit dem Geist des Kanon 188, Nr. 4 stillschweigend zurückgetreten sind.

Andere zitieren Papst Pauls IV. Cum ex Apostolatus, der dort festlegt, daß selbst wenn ein Ketzer zum Papsttum durch die einmütige Zustimmung der Kardinäle gewählt werden sollte, und selbst wenn er anscheinend das Papsttum angetreten haben sollte, er doch nicht Papst sein würde.

Fußnoten

Hier müssen jedenfalls auch Pius XII. und Johannes XXIII. genannt werden.