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101 Ketzereien von Joseph Ratzinger

* Quelle: http://www.romancatholicism.org
* Autor: Patrick J. Pollock
* Quellenangaben sind am Seitenfuß.

Oben die Ketzereien Benedikts XVI., darunter jeweils der katholische Glaube.

1. Die Kirche ist eine zu einende Bruderschaft. TOC 115

Die Kirche ist bereits eine geeinte Bruderschaft. Pius XI., MA 7

2. Das Dogma, daß ungetaufte Säuglinge nicht gerettet werden, ist unerleuchtet. GuW 401

Wer auch immer den Lehrsatz kritisiert, daß ungetaufte Säuglinge nicht gerettet werden, ist anathema. Martin V, T. 422

3. Moslems beten den einen wahren Gott an. LR Am 24.8.05, p. 9

Die Modernisten sagen, daß die Moslems aufrichtig den einen wahren Gott anbeten. Hl. Pius X., D. 2082

4. Die östlichen Schismatiker haben die apostolische Sukzession. CN 17

Nur katholische Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Papst besitzen die wahre apostolische Sukzession. Leo XIII., SC 14-15

5. Häretische Sekten bestehen als Heilsmittel. DI 17

Nur die katholische Kirche ist Heilsmittel. Leo XIII., SC 9

6. Das multireligiöse Gebet rührt das Herz Gottes. TT 107

Das multireligiöse Gebet ist nicht gottgefällig. Pius XI., MA 10

7. Die Entscheidungen von Pius IX. bzgl. der Religionsfreiheit müssen korrigiert werden. NMT III

Keine Verurteilung durch die römische Kirche kann ohne anathema revidiert werden. S. Simplicius I., D. 160

8. Ketzer sind Christen. SOE 242

Kein Ketzer ist ein Christ. Pius IX., EM 25

9. Das christologische Dogma hat sich entwickelt. JTE 90

Es wird als Modernismus verurteilt zu sagen, daß sich das christologische Dogma entwickelt hat. Pius X, D. 2094

10. Glaube ist eine bloße Sinneserfahrung, die den Menschen transzendiert. PCT 345

Die Modernisten lehren, daß der Glaube ein bloßer, ohne jede intellektuelle Zustimmung gefühlter Sinn ist. Pius X., PDG 7

11. Die Kirche muß sich mit dem Liberalismus und dem Fortschritt versöhnen. PCT 381

Es ist ketzerisch zu sagen, daß das Haupt der Kirche die Kirche mit dem Liberalismus und Fortschritt versöhnen solle. Pius IX., D. 1780

12. Die Kirche sollte diejenigen, die gegensätzliche Ansichten haben, nicht ausschließen. PCT 229

Die Kirche schließt all diejenigen aus, die gegensätzliche Ansichten zu Ihren Lehren vertreten. Eugen IV., D. 705

13. Juden sind nicht verflucht. MRC 42

Die Juden weisen die Gottheit Jesu Christi zurück, und sind anathema. Vigilius, D. 222

14. Katholiken sollen protestantische Sekten nicht auflösen. PCT 202

Protestantische Sekten sind aufzulösen. Pius X., HRSG. 21-22

15. Die Kirche steht in Verbindung mit Ketzern und Schismatikern. CTC 17

Ketzer stehen nicht in Verbindung mit der Kirche. Pius XII., D. 2286

16. Katholiken brauchen die Konzilien von Trient und das Vatikanum nicht zu befolgen. RR 28

Alle Katholiken sind verpflichtet, die Orthodoxie des Tridentinums und des I. Vatikanums hochzuhalten. Pius IX., D. 1000

17. Der katholische Glaube hat sich durch die Zeitalter hindurch entwickelt. GuW 262

Nichts kann dem katholischen Glauben hinzugefügt oder weggenommen werden. Alle Christen müssen im Einklang mit der Tradition sein. Benedikt XV., ABA 24-25

18. Die Kirche sollte die Einheit der Religionen suchen. SOE 238

Die Kirche muß falschen Religionen verurteilen und aufheben. Pius XI., MA 2-8

19. Der Gott Krishna ist ein Symbol von Christus und der Wirklichkeit. PCT 326

Zwischen Christus und Belial ist kein Zusammengehen möglich. Pius X, CR 30

20. Es kann keine Rückkehr zum Syllabus von Pius IX. geben. PCT 391

Die Berufung an ein Konzil über vorige unfehlbare Entscheidungen des Magisteriums sind verboten. Pius II., D. 717.

21. Der Papst soll die Ökumene fördern. GC 5

Der Heilige Stuhl darf eine falsche Ökumene niemals fördern. Pius XI., MA 7-10

22. Die Kirche ist mitschuldig am Schisma der Waldenser. PFF 203

Die Waldenser haben das anathema des Heiligen Stuhls verdient. Gregor XVI., MV19

23. Apostatische Juden sind nicht von der Erlösung ausgeschlossen. GuW 151

Juden, die außerhalb der katholischen Kirche sind, können nicht gerettet werden, ohne in diese Kirche einzutreten. Eugen IV, D. 712-714

24. Ketzerische Sekten vereinigen sich zur Kirche. DI 17

Sekten werden nicht zur Kirche vereinigt. Pius XI., MA10-11

25. Viele Menschen werden außerhalb der katholischen Kirche gerettet. SOE 24

Niemand kann außerhalb der katholischen Kirche gerettet werden. Pius IV., D. 1000

26. Die Auferstehung des Fleisches ist nicht diejenige des leiblichen Körpers. ITC 357

Die Auferstehung des Fleisches geschieht in demselben Körper, den jemand in seinem irdischen Leben besaß. Hl. Gregor X, D. 464

27. Die Definition des päpstlichen Primats vom I. Vatikanums bindet nicht alle Christen. PCT 198

Alle Christen müssen die Definition von Pius IX. des päpstlichen Primats glauben. Pius IX., D. 1826

28. Man kann gerettet werden, ohne sichtbares Mitglied der Kirche zu sein. RR 196

Nur diejenigen können gerettet werden, die tatsächliche Mitglieder der Kirche sind. Pius XII., D. 2286

29. Protestantische Sekten sollten gestärkt werden. PCT 202

Alle ketzerischen Sekten sollen vernichtet werden. Innozenz III., T. 234-235

30. Es gibt Heiligung in Sekten. DI 16

Es gibt keine Heiligung in Sekten. Pius XII., D. 2286

31. Die Kirche soll die Kommunion an Schismatiker austeilen. PFF 232

Ein Schismatiker ist in Todsünde und kann deshalb die Kommunion nicht rechtmäßig empfangen. Paul III., D. 893

32. Durch [Einzel]-Konversionen wächst keine Hoffnung für die echte Einheit. PCT 197

Die Hoffnung, christliche Einheit zu fördern, kann nur durch Konversion gefördert werden. Pius XI., MA 10

33. Die Kirche ist sündig. PFF 275

Die Heilige Mutter Kirche ist rein und makellos. Pius XII., MCC 66

34. Katholiken teilen mit den Protestanten die Hoffnung auf den Himmel. GuW 130

Es ist ketzerisch, zu sagen, daß es Erlösungshoffnung für Protestanten gibt, die nicht der Kirche angehören. Pius IX, D. 1717-1718

35. Die katholische Kirche sollte schismatische Gruppen nicht bekehren. EVT 68

Die katholische Kirche muß schismatische Gruppen in ihren Schoß zurückführen. Pius XI., MA12

36. Pius IX. irrte sich im Syllabus. PCT 381

Kein Papst kann irren, wenn er Fehler auf dem Gebiet des Glauben oder der Sitten feierlich verurteilt. Pius IX, D. 1798

37. Protestanten, die an die Eucharistie glauben, haben Anteil an der Realpräsenz. PCT 236

Abschwören, Bekenntnis und Absolution sind erforderlich, bevor ein Ketzer kommunizieren kann. Paul III., D. 893

38. Die Einheit von Christen muß schrittweise Wirklichkeit werden. GuW 453

Die Einheit der Christen ist bereits Wirklichkeit in der katholischen Kirche. Pius XI., MA7-10

39. Theologen können die kirchliche Lehre entwickeln. EVT 33

Die göttliche Lehre kann nicht entwickelt werden. Pius XII., D. 2314

40. Es gibt wesentliche und unwesentliche Elemente des Glaubens. GuW 453

Alle Artikel des Glaubens sind wesentlich. Pius XI., MA 9

41. Rom muß nicht verlangen, daß die griechischen Schismatiker ihren Irrtümern bzgl. des Päpstlichen Primats abschwören. PCT 199

Die Griechen müssen alle ihre Fehler korrigieren und alle Lehrsätze, die vom Apostolischen Stuhl gelehrt werden, anerkennen. Pius X, PTC 743-746

42. Die Idee vom „mystischen Körper Christi“ wurde entwickelt. ECV 18

Die Doktrin des Mystischen Körpers Christi wurde vom Erlöser selbst gelehrt. Pius XII., MCC 1

43. Es gibt Hoffnung für Säuglings, die ohne Taufe sterben. GuW 402

Es gibt keine Erlösungshoffnung für diejenigen, die außerhalb der katholischen Kirche sind. Pius IX, D. 1719

44. Die Lehre der Päpstlichen Unfehlbarkeit hat sich entwickelt. DCF 11

Zum Verständnis der päpstlichen Unfehlbarkeit ist kein neuer Lehrsatz nötig. Pius IX., D.1836

45. Es gibt unsichtbare Mitglieder der Kirche, die gerettet werden. DI 20

Die Kirche und ihre erwählten Mitglieder sind sichtbar. Pius XII., D. 2286

46. Die östlichen Schismatiker gehören zur katholischen Kirche. CTC 17

Östliche Schismatiker gehören nicht zur katholischen Kirche. Pius XI., MA 10-11

47. Die Kirche braucht Erneuerung und Reform um wahrhaft Kirche zu werden. ECV18

Es ist absurd zu sagen, die Kirche bedürfe der Reform, als ob es sich um eine menschliche Einrichtung handele. Gregor XVI., MV 10

48. Auch falsche Religionen sind Teil des Plans der Erlösung. DI 14

Nur die katholische Religion ist Teil des Plans der Erlösung. Leo XII 14

49. Nichtkatholische Religionen besitzen Wahrheit. DI 2

Nur die katholische Religion besitzt Wahrheit. Gregor XVI., D. 1617

50. Nichtchristen können als solche gerettet werden. DI 21

Nichtchristen können als solche nicht gerettet werden. Eugen IV, T. 551

51. Das Christentum versäumte es, sich Gehör zu verschaffen. ITC 11

Das Christentum kann an nichts scheitern. Leo XIII., SC 3

52. Die Doktrin des Päpstlichen Primats wurde entwickelt. GuW 379

Die Doktrin des Päpstlichen Primats war Teil des Glaubens aller Zeiten. Leo XIII., SC 15

53. Auch die Nichtchristen sind nicht für die Hölle bestimmt. GuW 68

Alle, die außerhalb der katholischen Kirche stehen, sind auf dem Wege zur Hölle, es sei denn, daß sie in die Kirche eingehen. Eugen IV., D. 714

54. Der Begriff „Erbsünde“ ist ungenau und mißverständlich. ITB 71

Der Begriff „Erbsünde“ ist klar verständlich und im selben Sinne wahr, wie ihn die Kirche stets gebrauchte. Paul III., D. 791

55. Gott sei Dank für den Verlust des Kirchenstaats. GuW 382

Die Usurpation der Päpstlichen Staaten ist ein vom Gott verurteiltes Verbrechen. Pius IX., RS

56. Die Texte des Tridentinums zur Priesterweihe sind lediglich Polemiken gegen Luther. PCT 249

Die Texte des Tridentinums zur Priesterweihe dienen den Gläubigen zur Belehrung. Paul III., D. 960

57. Die Kirche soll noch vereinigt werden. PCT 302

Die Kirche hat bereits die volle Einheit. Leo XIII., SC 4-5

58. Die Kirche ist sündig. ITC 339

Die Kirche kann nie beschädigt werden, sie ist unbefleckbar. Pius XI., MA 10

59. Katholiken dürfen die Kommunion von Schismatikern empfangen. PFF 232

Kein Katholik darf Religionsgemeinschaft mit Schismatikern im Gottesdienst halten. Pius VI., CH 32

60. Ketzerische Sekten sind wahre Teilkirchen. DI 17

Nur die mit dem Apostolischen Stuhl vereinten Kirchen sind in Wahrheit Kirche. Pius IX, PTC 416

61. Die Kirche ist in beständiger Erneuerung. CTC 133

Es ist absurd zu sagen, daß die Kirche ständiger Erneuerung bedürfe, so als ob sie eine bloß menschliche Einrichtung wäre. Gregory XVI., MV 10

62. Die Doktrin der Prädestination hat sich entwickelt. GuW 58

Eine göttliche Lehre kann sich nie entwickeln, da sie unveränderliche Wahrheit Gottes ist. Pius X, D. 2145

63. Die Liturgie sollte in der Volkssprache gehalten werden. GuW 417

Die Einführung der Volkssprache in die Messe wird verurteilt. Pius VI., D. 1566

64. Die Bibel ist für jedermann unmittelbar verständlich. GuW 155

Es ist ketzerisch zu sagen, daß die Bibel für jedes Alter und alle Umstände verständlich ist. Leo XII., D.1604-1606

65. Der Papst hat keine absolute Macht. GuW 453

Der Papst hat die höchsten Macht, über die universale Kirche zu herrschen und sie zu lehren. Pius IX, D. 1827-1831

66. Weder Christus noch die Apostel definierten jemals dogmatische Lehrsätze. ITC 96

Es ist ketzerisch zu lehren, daß Christus nie Dogmen definierte. Pius X, D. 2059

67. Die Kirche des Gottes wird erbaut, wenn Schismatiker die Eucharistie erhalten. CN 17

Schismatiker, die die Eucharistie empfangen, begehen ein Sakrileg. Gregor XVI., CD 11

68. Die östlichen Schismatiker haben Kirchengemeinschaft mit der Römischen Kirche. CN 17

Die östlichen Schismatiker haben keine Kirchengemeinschaft mit der Katholischen Kirche. Leo XIII., SC4-5, 13

69. Die lateinische Liturgie sollte nicht der römische Standardritus sein. SOE 177

Die Einführung der Volkssprache in die Messe wird verurteilt. Pius VI., D. 1566

70. Die Kirche hat zur Krise des durch die Tradition beeinträchtigten Menschen beigetragen. PCT 100

Die Modernisten bemühen sich, die Kraft der Heiligen Tradition zu fälschen und zu schwächen. Hl. Pius X., PDG 42

71. Das Glaubensbekenntnis bietet keine Lehre Jesu. ITC 203

Die Glaubensbekenntnisse sind voll der Lehren Jesu. Hl. Leo I., T. 86-87

72. Die Anhänger Christi ermangeln der sichtbaren Einheit. GC 5

Alle Anhänger Christi sind in seiner wahren Kirche vereint. Pius XI., MA 7-12

73. Ketzer sind in der Religionsgemeinschaft mit der Kirche. ECV 17

Kein Ketzer ist in Gemeinschaft mit der katholischen Kirche. Leo XIII., SC4-5, 13

74. Die Kirche braucht immer Reform. RR 50

Es ist absurd zusagen, die Kirche bedürfe der Reform, als sei sie eine menschliche Einrichtung. Gregor XVI., MV 10

75. Die Notwendigkeit der Säuglingstaufe ist zweifelhaft. ITB 401-402

Säuglinge müssen sofort und ohne Frage getauft werden. Eugene IV., D. 712

76. Die Kirche im Ersten Jahrtausend lehrte keine Überordnung des Papsttums. PCT 199

Die Kirche lehrte stets die Überordnung des hl. Petrus und Seiner Nachfolger. Pius IX., D. 1824

77. Es gibt kirchliche Lehren, die veränderlich sind. EVT 28

Alle kirchlichen Lehren sind unfehlbar und unveränderlich. Pius IX, D. 1839

78. Die Gültigkeit der Liturgie hängt nicht von der Form, sondern von der Gemeinschaft ab. PCT 377

Nicht die Gemeinschaft, sondern die vom Priester genutzte Form ist unabdingbar um das Sakrament zu vollziehen. Pius XII. D. 2300

79. Die tridentinische Gnadenlehre hat sich entwickelt. SOE 263

Die Lehren von Gnade und Rechtfertigung des Tridentinums sind immer gelehrt worden. Paul III., D. 792a

80. Die Kirche weist nichts Heiliges und Wahres in den falschen Religionen zurück. PFF 214

Außerhalb der Kirche kann die Wahrheit nicht gefunden werden. Gregor XVI., D.1617

81. Die Bischöfe üben die höchste und volle Gewalt über die ganze Kirche aus. DCF 4

Nur der Papst übt die höchste und volle Gewalt über die ganze Kirche aus. Leo XIII., SC 14-15

82. Das gemeinsame Beten mit falschen Religionen kann Frieden bringen. TT106

Das Beten mit falschen Religionen für den Frieden wird verurteilt. Pius XI., MA1-17

83. Charismatische Sekten wie Taize sollten auch anderswohin gebildet werden. PCT 304

Alle ketzerischen Sekten sollen ausgerottet werden. Innozenz III., T. 234-235

84. Die Tradition der Kirche wächst durch die menschliche Erfahrung. PCT 88

Die Modernisten lehren, daß sich die Tradition durch menschliche Erfahrungen entwickelt. Hl. Pius X., PDG 15, 28

85. Die Kirche hat gesündigt. ITC 341

Die Kirche kann nie beschädigt werden, Sie ist unzerstörbar. Pius XI., MA 10

86. Nichtchristen können die Tugend der Wohltätigkeit außerhalb der Kirche praktizieren. CTC 145

Es gibt keine Wohltätigkeit für diejenigen, die sich in schwerer Sünde befinden. Pius XII., MCC 23

88. Die Kirche braucht Reinigung. PFF 277

Die Kirche braucht keine Reinigung, das sie völlig rein ist. Pius XI., DIM 101

89. Das II. Vatikanum hatte recht mit seiner Forderung nach der Volkssprache in der Liturgie. MM 148

Die Einführung der Volkssprache in die Messe wird verurteilt. Pius VI., D. 1566

90. Die Praxis der frühen Säuglingstaufe ist zweifelhaft. GuW 402

Säuglings müssen sofort und ohne Frage getauft werden. Eugene IV, D. 712

91. Die Kirche Roms ist nicht die Mutter aller Kirchen. PFF 238

Die Kirche von Rom ist die Mutter aller Kirchen. Leo X., EXD 2

92. Die unbefleckte Empfängnis Mariens ist eine doktrinelle Entwicklung. GuW 304

Die Doktrin der unbefleckten Empfängnis Mariens bestand immer in der Kirche und hat sich nie geändert. Pius IX, ID16

93. Der Mensch entwickelte sich aus der Erde. GuW 76

Gott erschuf alle sichtbaren und unsichtbaren Dinge in der Welt aus nichts (ex nihil). Pius IX., D. 1805

94. Die Kirche entwickelt die Doktrin des Päpstlichen Primaten ständig fort. PSP2

Die Kirche kann die göttliche Lehre vom Primat des Papstes nur schützen. Pius IX., D. 1836

95. Das II. Vatikanum handelte bei der Erneuerung der Messe richtig. MM 148

Es ist ketzerisch zu sagen, daß der Ritus der Messe geändert werden muß. Paul III., D. 856

96. Es muß herausgestellt werden, was die wesentlichen Elemente des Glaubens sind. GuW 453

Alle Elemente des Glaubens sind von Gott offenbart und können niemals nichtessentiell sein. Pius XI., MA 9

97. Sekten stehen in Religionsgemeinschaft mit der katholischen Kirche. CN 17

Keine Sekte steht in Religionsgemeinschaft mit der katholischen Kirche. Leo XIII., SC4-5, 13

98. Die Antimodernismus-Entscheidungen des Hl. Pius X. müssen korrigiert werden. NMT III

Jedweder, der versucht, die Kraft und Wirkung der Antimodernismus-Verordnungen des Hl. Pius X. zu zerstören, ist anathema. Hl. Pius X., D. 2114 S.

99. Weder ein Jude noch sonst jemand braucht an Christus als Sohn Gottes zu glauben, um gerettet zu werden. Z 2

Wer auch immer gerettet werden möchte, muß den katholischen Glauben halten, der die Dreieinigkeit und die Menschwerdung einschließt. Eugen IV., T. 551-3

100. Brot und Wein ändern sich in der Eucharistie nicht physisch. GuW 408

Brot und Wein ändern sich wirklich physisch, um Christus zu sein, dies nennt man Transsubstantiation. Paul III. D. 854

101. Es gibt Entscheidungen der Kirche, die nicht das letzte Wort sind. NMT III

Rom hat gesprochen die Angelegenheit ist beendet. Pius XI., ALS 17

Abkürzungen

* ABA = Benedict XV., Papst: Ad Beatissimi Apostolorum. 1. November 1914.
* ALS = Pius XI., Papst. Ad Salutem. 30. April 1930.
* CD = Gregor XVI., Papst. Commissum Divinitus. 17. Mai 1835
* CH = Pius VI., Papst. Breve Caritas, 13. April 1791.
* CN = Ratzinger, Joseph Benedict XVI.. Brief an die Bischöfe der katholischen Kirche zu einigen Aspekten der Kirche verstanden als Religionsgemeinschaft. 28. Mai 1992.
* CR = Hl. Pius X., Papst, Communium Rerum. 21. April 1909.
* CTC = Ratzinger. Gerufen zur Gemeinschaft. Das Verstehen der Kirche Heute San Francisco Ignatius Press, 1996.
* D. = Denzinger, Heinrich Hrsg.: Enchiridion symbolorum, definitionum und declarationum de Rebus fidei und morum, Barcelona Editorial Herder , 27. Hrsg., 1951.
* DCF = Ratzinger. Doktrineller Kommentar zur Abschlußformel des Professio Fidei., L’Osservatore Romano, englische Ausgabe. 15. Juli 1998, Seiten 3-4.
* DI = Ratzinger. Deklaration Dominus Iesus über die Einheit und Heilsuniversalität von Jesus Christus und der Kirche. 6. August 2000.
* DIM = Pius XI.: Divini illius magistri. 31. Dezember 1929.
* ECV = Ratzinger. Die Ekklesiologie des II. Vatikanums. 15. September 2001, L’Osservatore Romano, englische Ausgabe. 23. Januar 2002, p. 5.
* EM = Pius IX., Papst: Etsi Multa. 21. November 1873.
* ES = Hl. Pius X.: Editae Saepe. 26. Mai 1910.
* EVT = Ratzinger. Instruktion zur kirchlichen Berufung des Theologen. 24. Mai 1990.
* EXD = Leo X., Papst. Exsurge Domine. 15. Juni 1520.
* GuW = Ratzinger. Gott und die Welt. Glaube und Leben in Unserer Zeit. Ein Gespräch mit Peter Seewald San Francisco Ignatius Press, 2002.
* GC = Ratzinger. Sermo Gratia Copiosa. 5. April 2005.
* ID = Pius IX.: Ineffabilis Deus. 8. Dezember 1854.
* ITB = Ratzinger. Am Anfang Ein katholisches Verstehen der Geschichte der Schöpfung und des Falls, Grand Rapids, Michigan William B. Erdmans Publishing Co, 1995.
* ITC = Ratzinger. Einführung ins Christentum San Francisco Ignatius Press, 2004.
* JTE = Ratzinger: Reise gen Osten. New York The Crossroad Publishing Company, 1987.
* LR = L’Osservatore Romano
* MA = Pius XI.: Mortalium animos. 6. Januar 1928.
* MCC = Pius XII., Papst. Mystici Corporis Christi. 29. Juni 1943.
* MRC = Ratzinger. Viele Religionen – Ein Vertrag Israel, die Kirche, und die Welt San Francisco Ignatius Press, 2000.
* MM = Ratzinger. Meilensteine Lebenserinnerungen 1927-1977 San Francisco Ignatius Press, 1998.
* MV = Gregor XVI., Papst: Mirari Vos. 15. August 1832.
* NMT = Ratzinger. Die Natur und Mission der Theologie. Ihre Rolle im Lichte der gegenwärtigen Kontroverse. San Francisco, Ignatius Press, 1995
* PCT = Ratzinger: Grundsätze der katholischen Theologie. San Francisco Ignatius Press, 1987.
* PDG = Hl. Pius X., Papst. Pascendi dominici gregis. 8. September 1907.
* PFF = Ratzinger. Pilger-Kameradschaft des Glaubens. San Francisco Ignatius Press, 2005.
* PSP = Ratzinger. Der Primat des Nachfolgers von Peter im Mysterium der Kirche. L’Osservatore Romano, englische Ausgabe. 18. November 1998, Seiten 5-6.
* PTC = Päpstliche Lehren. Die Kirche, Hrsg. durch die Benediktinermönche von Solesmes. Boston St. Paul Editions, 1962
* RR = Ratzinger und Messori, Vittorio. Der Ratzinger Report . San Francisco Ignatius Press, 1985
* RS = Pius IX, Respicientes. 1. November 1870.
* SC = Leo XIII., Papst. Satis cognitum. 29. Juni 1896.
* SOE = Ratzinger und Peter Seewald: Salz der Erde. San Francisco Ignatius Press, 1997
* T. = Tanner, Norman P. Hrsg.: Verordnungen der Ökumenischen Konzilien, London Sheed & Ward, 1990, Band 1.
* TOC = Ratzinger: Der Offene Kreis – Die Bedeutung christlicher Bruderschaft. New York Sheed und Bezirk, 1966
* TT = Ratzinger. Wahrheit und Toleranz. San Francisco Ignatius Press, 2004
* UP = Leo XII., Papst: Ubi Primum. 5. Mai 1824.
* Z = Zenit Nachrichtenagentur: Werden Gläubige anderer Religionen gerettet? Veröffentlicht am 5. September 2000.

== Zusammenfassung ==
Benedikt glaubt vor allem, daß Jesus Christus nicht fleischgewordener Gottessohn ist, sondern daß Jesus ein besonders ausgezeichneter Mensch sei, den Gott quasi adoptier habe. Zudem verkündete er häufig und praktiziert, daß es außerhalb der Kirche Wahrheit und Heil gäbe. Er glaubt an die Ökumene der Religionen und es macht ihm nicht das Geringste aus gemeinsam mit jedweder Gruppe zu „beten“!

Bischof Daniel Dolan

Bischof Daniel Dolan

* Auszug aus „Sedisvakantismus und Unzerstörbarkeit der Kirche“
* von Exzellenz Bischof Donald Sanborn, in „Sacerdotium 1“. Herbst 1991

Das Fundamentalprinzip des Sedisvakantismus lautet, daß es unmöglich ist, den Novus Ordo mit der katholischen Kirche zu identifizieren. Es ist wegen der Unzerstörbarkeit der Kirche nach Glauben, Sitte, Anbetung und Disziplin unmöglich. Wenn man erkennt, daß die Änderungen des Novus Ordo in diesen Angelegenheiten nicht katholisch sind, dann muß man zugeben, daß die katholische Kirche beschädigt ist. Denn diese Änderungen widersprechen wesentlich dem Glauben, den Sitten, der Anbetung und der Disziplin der katholischen Kirche.

Doch ist es unmöglich, daß die Katholische Kirche beschädigt werden kann. Deshalb ist es unmöglich, daß diese Änderungen in der katholischen Kirche stattfanden. Und deshalb ist es ebenso unmöglich, daß diejenigen, die diese Änderungen angeordnet haben, nämlich Paul VI., Johannes Paul I. und Johannes Paul II.,[1] sich der Jurisdiketion der Katholischen Kirche erfreuten, des Auftrags Christi, über die Gläubigen zu herrschen.

Wenn sie wirklich diese Jurisdiktion besessen hätten, dann wären sie zweifellos in diesen Angelegenheiten unfehlbar gewesen, da es für diese Autorität unmöglich ist, etwas falsch zu lehren oder etwas Sündhaftes für die Kirche vorzuschreiben. Die Sedisvakantisten bestehen also darauf, daß man die modernistische Hierarchie nicht als katholische Hierarchie betrachten kann, da man ansonsten Ketzerei, Entweihung, ungültige Sakramente, Irrtum, und sündige Gesetze mit der makellosen Braut Christi vereinen und Christum selbst Lügen strafen würde. „Wer euch hört, hört Mich!”

Kurzum besteht die sedisvakantistische Position darin, daß die modernistische Hierarchie die katholische Autorität, die sie zu besitzen vorgibt, nicht besitzen kann, da die katholische Autorität durch den Beistand des Heiligen Geistes davor bewahrt wird zu tun, was diese Modernisten getan haben.

Der naheliegende Einwand gegen diese Position besteht darin, daß der Massenabfall der Hierarchie einen Status der universalen Vakanz der Bischofssitze schafft, und so die Sichtbarkeit der Kirche beendet. Die sedisvakantistische Entgegnung lautet, daß die Vakanz der päpstlichen oder bischöflichen Sitze mit der Sichtbarkeit der Kirche durchaus vereinbar ist, da die Kirche auch während der Vakanzen, die beim Tode jedes Amtsinhabers eintreten, sichtbar bleibt.

Obwohl die Länge der Vakanzen die Kirche sicherlich beunruhigt, wirkt die Vakanz nicht wesentlich gegen die Natur der Kirche. Antworten könnte man auch, daß die Identifizierung der Modernisten mit der katholischen Hierarchie die Sichtbarkeit der katholischen Kirche nicht beschädigt, sondern eher die Sichtbarkeit einer Ketzerkirche fördert.

Mit anderen Worten, die Unzerstörbarkeit wird nicht durch eine Theorie gerettet, die die modernistische Hierarchie mit der katholischen Kirche identifiziert, sondern sie wird durch eine solche Theorie zerstört. Der katholische Glaube ist viel wichtiger als die Sichtbarkeit der Kirche, es gibt eine Abhängigkeit der Sichtbarkeit der Kirche vom Glauben der Kirche, und deshalb ist es für die Sichtbarkeit der Kirche nicht ausreichend, daß irgendeine Struktur sichtbar ist, sondern es muß diejenige Struktur sichtbar sein, die den katholischen Glauben gewährleistet. Eine sichtbare Organisation, die den katholischen Glauben nicht gewährleistet, mag eine sichtbare Organisation sein, aber es ist nicht die katholische Kirche.

Viele Sedisvakantisten unterstützen die formaliter-materialiter-Theorie, welche behauptet, daß, obwohl die modernistische Hierarchie keine Rechtsprechung genießt, also den formellen Aspekt der Autorität, sie dennoch in der materiellen Sukzession der römischen und bischöflichen Sitze steht. Die Befürworter dieser Theorie würden sagen, daß, obwohl Johannes Paul II. nicht Papst ist, er dennoch im Besitz einer gültigen Wahl ist, die ihn in die Position bringt, Papst zu sein, wenn es ihm gelingt, das Hindernis zum Empfang der vollen Autorität zu beseitigen.

Das Hindernis zum Empfang der vollen Autorität ist seine Anhänglichkeit an das II. Vatikanum, welches eine essentielle Unordnung in die katholische Kirche hinein bringt, da das II. Vatikanum der tradierten Lehre der Kirche widerspricht. Ein Konklave katholischer Kardinäle, oder sogar, à la rigueur, ein Konzil einiger Diözesanbischöfe, wie klein es auch sein mag, könnte ihn aus seiner Position auch wieder entfernen.

Solch ein Akt ist in absehbarer Zukunft zwar unwahrscheinlich, doch war das II. Vatikanum ebenfalls unwahrscheinlich. Diese Theorie, so sagen sie, rettet sowohl die Unzerstörbarkeit der Kirche hinsichtlich des Glaubens, der Sitten, der Anbetung als auch die Disziplin, und die Dauerhaftigkeit der Hierarchie der Kirche, weil es nach einer materiellen Kontinuität durch die Krise hindurch verlangt.

Die andere Art Sedisvakantist ist der absolute Sedisvakantist, der sagt, daß wegen des öffentlichen Bekenntnisses zur Ketzerei, manifestiert in Wort und Tat, Johannes Paul II. und die Novus Ordo Hierarchie insgesamt den katholischen Glauben öffentlich aufgegeben haben und daß sie deshalb von ihren Ämtern, übereinstimmend zumindest mit dem Geist des Kanon 188, Nr. 4 stillschweigend zurückgetreten sind.

Andere zitieren Papst Pauls IV. Cum ex Apostolatus, der dort festlegt, daß selbst wenn ein Ketzer zum Papsttum durch die einmütige Zustimmung der Kardinäle gewählt werden sollte, und selbst wenn er anscheinend das Papsttum angetreten haben sollte, er doch nicht Papst sein würde.

Fußnoten

Hier müssen jedenfalls auch Pius XII. und Johannes XXIII. genannt werden.

1. Irrlehre: Die Kirche kann man auch dann als römisch-katholisch bezeichnen, wenn ein Papst in der Ausübung seines Amtes vom Glauben abweicht.

Zitat Lefebvre: „Wir hängen mit ganzem Herzen am katholischen Rom. Wir lehnen es hingegen ab, dem Rom der neo-modernistischen und neoprotestantischen Tendenz zu folgen, die klar im 2. vatikanischen Konzil zum Durchbruch kam.“

Lehre der Kirche: Die Kirche ist stets römisch-katholisch und lehrt stets rechtgläubig in Einheit mit dem Römischen Papst.

2. Irrlehre: Ein allgemeines Konzil, dessen Dekrete von einem Papst promulgiert werden, kann auch Reformen nach sich ziehen, die die Kirche zerstören.

Zitat Lefebvre: „All diese Reformen wirken weiter an der Zerstörung der Kirche, dem Ruin des Priestertums, an der Vernichtung des hl. Meßopfers und der Sakramente und in der Katechese, einem Unterricht, der schon etliche Male vom Lehramt der Kirche feierlich verurteilt worden ist.“

Lehre der Kirche: Man kann immer dann auf das allgemeine kirchliche Lehramt hören, wenn es versammelt auf einem Konzil oder verstreut über den Erdkreis in Einheit mit dem Papst Glaubens- und Sittenlehren vorlegt. Die von einem Papst promulgierten Konzilsbeschlüsse werden deshalb nie Reformen nach sich ziehen, die zur Zerstörung der Kirche beitragen.

3. Irrlehre: Ein Papst wird nicht davor bewahrt, von den Gläubigen zu verlangen, den Glauben aufzugeben oder zu schmälern.

Zitat Lefebvre: „Keine Autorität kann uns zwingen, unsern Glauben aufzugeben oder zu schmälern.“

Lehre der Kirche: Gott wird die Kirche durch den päpstlichen Jurisdiktionsprimat nie in die Irre führen lassen, weil er einen Papst davor bewahrt, von den Gläubigen zu verlangen, den Glauben aufzugeben oder zu schmälern.

4. Irrlehre: Ein Papst kann in der Ausübung seines Amtes auch widersprüchliche Bestimmungen erlassen.

Zitat Lefebvre: „Wenn zwischen Worten und Taten des Papstes sich ein Widerspruch ergibt, dann wählen wir das, was immer gelehrt wurde, und wir stellen uns taub gegenüber den zerstörerischen Neuerungen in der Kirche.“

Lehre der Kirche: Die Kirche wird den Glauben immer unverfälscht bewahren und weitergeben, weil ein Papst jederzeit unmittelbare Glaubensregel ist und deshalb seine Worte und Taten nie widersprüchlich sein werden.

5. Irrlehre: Ein Papst kann auch kirchliche Änderungen vornehmen, die mit dem katholischen Glauben unvereinbar sind.

Zitat Lefebvre: „Man kann nicht tiefgreifende Veränderungen auf dem Gebiet der lex orandi vornehmen, ohne damit die lex credendi zu verändern. Der neuen Messe entspricht ein neuer Katechismus, ein neues Priestertum, neue Seminarien, neue Universitäten, eine charismatische, pfingstlerische Kirche, lauter Dinge, die der Rechtgläubigkeit und dem Lehramt aller Zeiten entgegengesetzt sind.“

Lehre der Kirche: Die Pforten der Hölle werden die Kirche nie überwinden, weil sie immer an der gleichen Lehre, der gleichen Verfassung und am wesentlich gleichen Kult festhalten wird und deshalb ein Papst nie Änderungen in der Liturgei vornehmen wird, die einem anderen Glauben entsprechen.

6. Irrlehre: Ein Papst kann auch Reformen durchführen, die vom Liberalismus und Modernismus ehrstammen und daher von der Häresie kommen und zur Häresie führen.

Zitat Lefebvre: „Da diese Reform vom Liberalismus und Modernismus ausgeht, ist sie völlig vergiftet, sie stammt aus der Häresie und führt zur Häresie, selbst dann, wenn nicht alle ihre Akte direkt häretisch sind.“

Lehre der Kirche: Die Kirche wird immer apostolisch sein, weil der Papst und die mit ihm in Einheit stehenden Bischöfe stets an den Lehren der Apostel festhalten werden und deshalb nie eine Reform durchführen werden, die nicht damit in Einklang steht.

7. Irrlehre. Ein Papst kann auch Reformen durchführen, die ein Katholik unbedingt ablehnen muß.

Zitat Lefebvre: „Daher ist es jedem wachen und treuen Katholiken unmöglich, diese Reform anzunehmen und sich ihr, in welcher Weise auch immer, zu unterwerfen.“

Lehre der Kirche: Die Kirche wird immer heilige sein, weil ihre Lehre, ihre Gebote und ihr Kult stets heilig sein werden und deshalb ein Papst und die mit ihm in Einheit stehenden Bischöfe nie von den Gläubigen fordern werden, Reformen anzunehmen, die ein treuer Katholik unbedingt ablehnen muß.

8. Irrlehre: Einen Papst und den mit ihm in Einheit stehenden Bischöfen kann man in bestimmten Situationen keinen größeren Dienst erweisen, als ihnen ungehorsam zu sein.

Zitat Lefebvre: „Die einzige Haltung der Treue gegenüber der Kirche und der katholischen Lehre besteht um unseres Heiles willen in der kategorischen Verweigerung der Annahme der Reform. Deshalb setzen wir unser Werk der priesterlichen Ausbildung fort ohne jegliche Bitterkeit, ohne Rebellion, ohne Groll unter dem Stern des Lehramts aller Zeiten, überzeugt, daß wir der heiligen katholischen Kirche, dem Papstbund den zukünftigen Generationen keinen größeren Dienst erweisen können.“

Lehre der Kirche: Der Papst hat die volle und höchste Jurisdiktionsgewalt über die gesamte Kirche, weil man ihm in allen Fragen des Glaubens, der Sitten, der Disziplin und der kirchlichen Leitung gehorsam sein muß, um dem katholischen Glauben und der Kirche treu zu sein.

9. Irrlehre: Papst und Glied der Kirche kann auch ein Getaufter männlichen Geschlechts sein, der sich erst noch bekehren muß.

Zitat Lefebvre: „Daher halten wir an all‘ dem fest, was von der Kirche aller Zeiten und vor dem modernistischen Einfluß des Konzils geglaubt und im Glauben praktiziert wurde: In der Sittenlehre, im Kult, im Katechismusunterricht, in der Priesterausbildung, in den kirchlichen Institutionen und in allem, was in den Büchern kodifiziert niedergelegt wurde. So warten wir darauf, daß das wahre Licht der Tradition die Finsternis zerstreue, welche den Himmel des Ewigen Rom verdunkelt.“

Lehre der Kirche: Die Kirche wird nie einen Papst und Glieder haben, auf deren Bekehrung man erst noch warten muß, weil nur derjenige Papst und Glied der Kirche werden und sein kann, der getauft ist, den wahren Glauben bekennt und nicht selbst wegen Vergehen gegen den Glauben oder gegen ihre Einheit aus der Kirche ausgeschlossen hat. Zu warten bis ein solcher Mann sich bekehrt, würde nichts bringen, denn ein solcher Mann wäre gar nicht Papst.

10. Irrlehre: In bestimmten Situationen kann man auch dann in Einheit mit der Kirche stehen, wenn man einem Papst ungehorsam ist.

Zitat Lefebvre: „Indem wir mit der Gnade Gottes und der Hilfe der allerseligsten Jungfrau Maria, des hl. Josef und des hl. Papstes Pius X. so handeln, sind wir überzeugt, der römisch-katholischen Kirche sowie allen Nachfolgern Petri treu zu bleiben und so getreue Verwalter der Geheimnisse unseres Herrn Jesus Christus im Heiligen Geist zu sein.“

Lehre der Kirche: Die Kirche wird immer einig sein, weil der Papst als ihr Einheitsprinzip immer am wahren Glauben und am wahren Kult festhalten wird. Man kann daher der Kirche und den Nachfolgern Petri nicht treu sein, wenn man einem Papst ungehorsam ist.

Kritische Analyse von „Dominus Jesus“

Bischof Donald Sanborn

Bischof Donald Sanborn

* von Most Rev. Donald J. Sanborn
* aus Most Holy Trinity Newsletter. Oktober 2000.

Denken Sie, die von der römischen Glaubenskongregation unter Führung von Joseph Ratzinger herausgegebene „Declaratio Dominus Jesus“ bekräftigt, daß die katholische Kirche das „einzige Mittel des Heils“ ist?

Denken Sie noch einmal …

Einführung

Im August 2000 hat der Vatikan ein Dokument unter dem Titel “Dominus Jesus“ herausgegeben, das von der Presse als Verteidigung der traditionellen Lehre gepriesen wurde, wonach die katholische Kirche das einzige Mittel des Heils sei. Der (US-amerikanische) „Wanderer“, getreu der Linie dieser Zeitschrift, alles, was von den Modernisten im Vatikan stammt, für geistig gesund zu erklären, nannte es einen „neuen Syllabus der Irrlehren“. (Der Syllabus der Irrlehren war das von Papst Pius IX. 1864 herausgegebene wundervolle Dokument, womit moderne Irrlehren verurteilt wurden.)

Aber ist dieses Dokument eine wahre Verteidigung des katholischen Glaubens? Nein. Tatsächlich enthält es ausdrückliche Häresien und ist die deutlichste und vollständigste Erläuterung der modernistischen Kirchentheologie bis heute.

Die katholische Lehre über die Kirche

Die katholische Lehre über die Einheit der Kirche

Die katholische Kirche lehrt, daß sie allein die einzige Kirche Christi ist und daß alle anderen Religionen, ob christlich oder nicht, sich der Wahrheit verschließen. Sie sind falsche Religionen. Der hl. Zyprian sagte:

„Es gibt einen Gott und Christus ist einer, und es gibt eine Kirche und einen durch das Wort des Herrn auf den Fels gegründeten Stuhl. Ein anderer Altar kann nicht errichtet werden noch kann eine neue Priesterschaft geschaffen werden außer dem einen Altar und der einen Priesterschaft. Wer auch immer anderswo sammelt, der zerstreut“.

Wer sind die Mitglieder der katholischen Kirche?

Die Kirche lehrt, daß jene Menschen Mitglieder der katholischen Kirche sind, die gültig getauft und von der katholischen Kirche nicht ausgeschlossen worden sind wegen Häresie, Schisma oder Exkommunikation. Papst Pius XII. lehrte in seiner „Enzyklika Mystici Corporis“:

„Den Gliedern der Kirche aber sind in Wahrheit nur jene zuzuzählen, die das Bad der Wiedergeburt empfingen, sich zum wahren Glauben bekennen und sich weder selbst zu ihrem Unsegen vom Zusammenhang des Leibes getrennt haben noch wegen schwerer Verstöße durch die rechtmäßige kirchliche Obrigkeit davon ausgeschlossen worden sind.

Denn – so sagt der Apostel – durch einen Geist wurden wir alle zu einem Leibe getauft, ob Juden oder Heiden, ob Sklaven oder Freie.“ Wie es also in der wahren Gemeinschaft der Christgläubigen nur einen Leib gibt, nur einen Geist, einen Herrn und eine Taufe, so kann es auch nur einen Glauben in ihr geben; und deshalb ist, wer die Kirche zu hören sich weigert, nach dem Gebot des Herrn als Heide und öffentlicher Sünder zu betrachten.

Aus diesem Grund können die, welche im Glauben oder in der Leitung voneinander getrennt sind, nicht in diesem einen Leib und aus seinem einen göttlichen Geist leben.

Daher gibt es in den Augen der römisch-katholischen Kirche, welche die eine, wahre Kirche ist, nur folgende Kategorien von Personen:

  • Katholiken, das heißt diejenigen, die Mitglieder der römischkatholischen Kirche sind;
  • Häretiker, das heißt gültig getaufte Leute, welche die Kirche verlassen haben, weil sie öffentlich falschen Lehren und/oder nichtkatholischen Sekten anhangen;
  • Schismatiker, das heißt gültig getaufte Leute, welche die Kirche verlassen haben, weil sie sich weigern, den Primat des römischen Papstes anzuerkennen, oder Sekten angehören, die dasselbe bekennen;
  • Exkommunizierte, das heißt jene, die durch ein ausdrückliches Exkummunikationsurteil aus der Kirche ausgeschlossen worden sind;
  • Ungläubige, das sind die Nicht-Getauften, die in zwei Unterkategorien zerfallen:
    a) Juden, deren Irrtum des Widerstandes gegen den wahren Messias einen besonderen Namen hat, nämlich Treulosigkeit und
    b) Heiden, das sind Götzendiener und Leute, die überhaupt keine Religion haben.

Der mystische Leib Christi und die römisch-katholische Kirche sind ein und dasselbe

Papst Pius XII. sagte in Mystici Corporis:

„Bei einer Wesenserklärung dieser wahren Kirche Christi, welche die heilige, apostolische, römische Kirche ist, kann nichts Vornehmeres und Vorzüglicheres, nichts Göttlicheres gefunden werden als jener Ausdruck, womit sie als „der mystische Leib Christi“ bezeichnet wird. Dieser Name ergibt sich und erblüht gleichsam aus dem, was in der Heiligen Schrift und in den Schriften der heiligen Väter häufig darüber vorgebracht wird.

Derselbe Heilige Vater verurteilte in der Enzyklika „Humani Generis“ von 1950 die Idee, daß der mystische Leib Christi und die römisch-katholische Kirche nicht ein und dasselbe seien:

„Einige sagen, sie seien nicht an die in unserer Enzyklika von vor einigen Jahren erläuterte Lehre gebunden, die auf den Quellen der Offenbarung gründet und lehrt, daß der mystische Leib Christi und die römisch-katholische Kirche ein und dasselbe sind. Einige verringern die Notwendigkeit, der wahren Kirche anzugehören, um das ewige Heil zu erlangen, zu einer bedeutungslosen Formel.

Der katholische Begriff von Gemeinschaft

Gemeinschaft besteht in einer Beziehung von Glied und Haupt und von Glied zu Glied des mystischen Leibes Christi. Diese Beziehung besteht, weil die Glieder in den mystischen Leib einverleibt sind durch

  • gültige Taufe,
  • das Bekenntnis des katholischen Glaubens und
  • die Unterordnung unter den Papst, die Autorität der katholischen Kirche.

Alle drei Merkmale sind notwendig für die Einverleibung: das Fehlen eines von ihnen bewirkt die Trennung vom mystischen Leib. Mit Ausnahme der Kinder, bei denen nur eine gültige Taufe notwendig ist. Aus diesem Grunde betrachtet die Kirche jene Kinder von Häretikern als Katholiken, die gültig getauft sind, jedoch das Vernunftalter noch nicht erreicht haben. Bei Erreichen des Vernunftalters wird vermutet, daß diese Kinder von Häretikern dieselbe Häresie und denselben Mangel an Unterordnung unter die Obrigkeit bekennen wie ihre Eltern, und betrachtet sie daher dann als außerhalb des mystischen Leibes stehend.

Eine Person ohne eines der Markmale würde sich daher außerhalb der Kirche befinden, da die Gemeinschaft eine notwendige  Wirkung der Einverleibung ist und man nicht einverleibt sein kann, ohne in der Gemeinschaft zu sein. Einfacher gesagt, in Gemeinschaft zu sein bedeutet, in derselben Kirche zu sein wie jedes andere Glied. Es gibt nichts Derartiges wie eine teilweise Gemeinschaft zwischen der römisch-katholischen Kirche und nichtkatholischen Sekten

Zu behaupten es gäbe eine teilweise Gemeinschaft zwischen der römisch-katholischen Kirche und nichtkatholischen Sekten ist offenkundig häretisch, das es unmittelbar der kirchlichen Lehre widerspricht:

Papst Pius IX.: „Diese religiösen Gesellschaften, die unter sich verschieden und von der katholischen Kirche getrennt sind, auch nicht als ein Ganzes genommen, bilden in keiner Weise und sind nicht jene eine, katholische, von Unserem Herrn gegründete und gemachte Kirche, die er zu schaffen wünschte. Des weiteren kann man in keiner Weise sagen, daß diese Gesellschaften Glieder oder Teile derselben Kirche sind, weil sie sichtlich von der Einheit der katholischen Kirche getrennt sind.“

Papst Leo XIII.:

„Jesus Christus hat niemals eine Kirche erdacht oder errichtet, die aus vielen Gemeinschaften bestünde, die zwar durch gewisse gemeinsame Züge zusammengebracht würden, aber untereinander verschieden und nicht durch Bande miteinander verbunden wären, welche die Kirche zu der einen und unteilbaren machen – da wir im Credo klar bekennen:  „Ich glaube an die eine Kirche.

Papst Pius XI.:

„Es ist absurd und lächerlich zu sagen, daß der mystische Leib aus getrennten und unzusammenhängenden Gliedern bestehen könne.

Papst Pius XI.:

„Man entfernt sich von der göttlichen Wahrheit, wenn man sich eine Kirche vorstellt, die weder gesehen noch berührt werden kann, die nur mehr eine geistige wäre, in der zahlreiche christliche Gemeinschaften durch ein unsichtbares Band vereinigt wären, obwohl sie im Glauben getrennt sind.

Es ist notwendig, der römisch-katholischen Kirche anzugehören, um gerettet zu wurden.

Die Kirche lehrt, daß es außerhalb der katholischen Kirche kein Heil gibt. Das ist ein katholisches Dogma, das von allen geglaubt werden muß. Papst Pius IX. nannte es ein notissimum catholicum dogma, das heißt äußerst bekanntes katholisches Dogma und erklärte: „Im Glauben müssen wir festhalten, daß außerhalb der apostolischen, römischen Kirche niemand gerettet werden kann; sie ist die einzige Arche des Heils und jeder, der nicht in sie eintritt, muß in der Flut untergehen“. Singulari Quadam, 1854

Bedeutet „Außerhalb der Kirche kein Heil“, daß jedermann, der sichtbar außerhalb der römisch-katholischen Kirche ist, in die Hölle kommt? Nein! Es bedeutet, daß wer schuldhaft außerhalb der Kirche bleibt, in die Hölle kommt. Jedoch sind jene nicht schuldig, die unüberwindlich unwissend sind, das heißt keine genügende Aufklärung erhalten haben, um die Wahrheit zu erkennen.

Nur Gott ist der letzte Richter darüber, wer in dieser Hinsicht schuldig ist. Wir können jedoch den allgemeinen Grundsatz aussprechen, daß, wenn ein Nichtkatholik erfährt oder ernsthaft vermutet, daß die katholische Kirche die wahre Kirche Christi ist, es jedoch unterläßt nachzuforschen und beizutreten, er auf ewig zur Hölle verdammt würde.

Unsere erste übernatürliche Bewegung hin zu Gott ist vermöge des Glaubens, das heißt indem wir Seine Wahrheit lieben. Wenn wir darin versagen, die Wahrheit zu lieben, können wir Gott nicht schauen. Unser Herr hat gesagt: „Wer aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme“, worauf Pilatus geantwortet hat: „Was ist Wahrheit?“ Wenn wir daher versagen, die als wahr erkannte oder vermutete Wahrheit zu lieben, sind wir verdammt.

Daß jene, die an unüberwindlicher Unkenntnis des katholischen Glaubens leiden, nicht verdammt werden, wird ausdrücklich vom selben Papst Pius IX. gelehrt, der so nachdrücklich erklärt hat, daß es außerhalb der Kirche kein Heil gibt. Er stellte dazu fest:

„Es ist Uns und euch bekannt, daß diejenigen, welche an unüberwindlicher Unkenntnis unserer heiligsten Religion leiden und die, indem sie eifrig das Naturgesetz und seine von Gott in aller Herzen eingeschriebenen Gebote einhalten und bereitwillig sind Gott zu gehorchen, ein ehrliches und aufrechtes Leben führen, durch die wirkende Macht des göttlichen Lichtes und der Gnade das ewige Leben erlangen können, da Gott, der den Verstand, die Seelen, die Gedanken und Gewohnheiten aller Menschen klar erblickt, erforscht und kennt, es aufgrund Seiner Güte und Barmherzigkeit keineswegs zulassen wird, daß jemand mit der ewigen Pein bestraft wird, der nicht einer vorsätzlichen Sünde schuldig ist. Quanto conficiamur moerore, 10. August 1863

Nichtkatholische Sekten sind keineswegs Teil der wahren Kirche Christi

Die Theorie, daß es eine Kirche Christi gibt, die über allen sich als christlich bekennenden Kirchen steht, wurde im 19. Jahrhundert verurteilt. Diese Theorie wurde von den Anglikanern im selben Jahrhundert vorgetragen und ist als „Zweigtheorie“ bekannt. Sie behauptet, daß die „universale Kirche- aus drei Zweigen besteht: den Römisch-Katholischen, den Orthodoxen und den Anglikanern.

Obwohl nicht in Gemeinschaft miteinander, sind sie trotzdem alle Teile der universalen Kirche. Diese Theorie identifiziere die universale Kirche mit dem mystischen Leib Christi, der als solcher keine sichtbare Regierung und daher auch kein sichtbares Haupt hat. Es wird also keine der bestehenden Kirchen in ausschließlicher Weise mit dem mystischen Leib oder der universalen Kirche gleichgesetzt.

Kardinal Mazzella, ein hervorragender Theologe des 19. Jahrhunderts, führte einen Anglikancr namens Litton an, der genau wie Ratzinger klingt: „Die besonderen Kirchen, obwohl getrennt, sind eine einzige wegen der gemeinsamen Beziehung zu der einen, wahren Kirche oder dem mystischen Leib Christi und durch ihre Verbindung mit ihm. CAMILLUS CARD. MAZZELLA, S). De Religione et Ecclesia l’raeleetiones Scholds-tico-dogmatieae, Romae, Forzani et Socii, 1896, S. 340.

Gemäß Kardinal Mazzella behaupten Anglikaner, daß die Einheit der Regierung der katholischen Kirche besser, jedoch keineswegs wesentlich sei und daher fehlen könne, ohne Nachteil für die Kirche. Wenn innerhalb dieser „universalen Kirche“ ein Schisma entsteht, das heißt wenn eine Kirche von einer anderen abfällt wie im Falle der Orthodoxen und der Anglikaner von der römisch-katholischen Kirche, ist nach dieser Ansicht die Trennung nicht gänzlich und vollständig, ja sie ist nicht einmal Trennung von der römisch-katholischen Kirche, insoweit sie wahr ist, sondern nur insoweit sie hinsichtlich Glauben oder Sitten verdorben worden ist.

Daher bleibt nach dieser Theorie eine wesentliche Gemeinschaft in jenen Dingen, die wahr und recht sind, während hinsichtlich angeblich vorhandener Irrlehre, abergläubischem Gottesdienst oder tyrannischer Herrschaft die Gemeinschaft abgelehnt wird.

In Klammern gesagt, diese protestantische Idee der Gemeinschaft in dem, was recht, und nicht in dem, was falsch ist, ist genau die Position der Priesterbruderschaft St. Pius X. gegenüber dem neuen Rom. Sie nimmt gewisse Lehren und Regeln der Neuen Religion an, während sie andere verwirft. Sie ist in Gemeinschaft mit Wojtyla, wenn er wie ein Katholik redet, und nicht in Gemeinschaft mit ihm, wenn er wie ein Nichtkatholik redet.

Die Zweigtheorie wurde von der Kirche verurteilt

Im Jahre 1857 wurde in London eine Gesellschaft mit dem Namen Vereinigung zur Förderung der Einheit in der Christenheit gegründet. 1864 verlautbarte das Hl. Offizium einen Brief, womit den Katholiken verboten wurde, sich daran zu beteiligen. In dem Brief erwähnte Kardinal Patrizi, daß die Mitglieder der Gruppe aufgerufen werden, Gebete zu verrichten und „Messen“ darzubringen zu dem Zwecke, daß die drei „christlichen Gemeinschaften, welche wie sie behaupten, zusammen die katholische Kirche bilden, endlich eines Tages zusammenkommen, um einen Leib zu bilden. Epistola S. Romanae et Universidis Inquisitionis, data die 16. September 1864

Von Gram über den Schlag des Hl. Offiziums überwältigt, schrieben 198 anglikanische Geistliche an Kardinal Patrizi und ersuchten ihn, die Sache noch einmal zu überdenken, da sie ja nichts anderes von Gott erbäten als „die ökumenische Interkommunion, wie sie vor dem Schisma zwischen Osten und Westen bestanden hat.“

Seine Eminenz antwortete am 8. November 1865: „Daher bedauert die Hl. Kongregation [des Hl. Offiziums] zutiefst, daß Ihr denkt, daß jene christlichen Körperschaften, die sich rühmen, sie würden, als ob sie eine Erbschaft des Priestertums und des katholischen Namens hätten, obwohl sie vorn apostolischen Stuhl Petri abgeschnitten und getrennt sind, der wahren Kirche Jesu Christi als Teile angehören. Es gibt keine Meinung, die dem echten Begriff der katholischen Kirche mehr widerspricht. Denn die katholische Kirche ist … jene, die auf einem einzigen Felsen erbaut, sich zu einem zusammenhängenden Körper aufrichtet und durch die Einheit des Glaubens und der Liebe zusammengehalten wird.“

Dieselbe Verurteilung wurde einbezogen in das Schema über die Kirche, das beim I. Vatikanum an die Konzilsväter verteilt wurde:

Es wurde aber nicht darüber abgestimmt, wegen des französisch-preußischen Krieges und der Invasion Garibaldis.

„Wenn jemand sagt, die wahre Kirche sei nicht in sich selbst eine einzige Körperschaft, sondern bestehe aus verschiedenen, ungleichartigen Gesellschaften christlichen Namens und sei unter ihnen ausgestreut, oder verschiedene Gesellschaften, die unter sich im Glaubensbekenntnis uneinig und in der Eucharistiefeier getrennt sind, würden als Glieder oder Teile die eine und universale Kirche Christi bilden, der sei ausgeschlossen.“

Es ist wichtig diese ekklesiologische Häresie (Irrlehre über die Kirche) des II. Vatikanums zu verstehen, denn sie ist die Grundlage von dessen Häresie über die Religionsfreiheit. Kritiker des II. Vatikanums neigen dazu, sich auf die Häresie der Religionsfreiheit zu konzentrieren, aber sie ist nur ein Ausfluß der Häresie über die Kirche, die schwerwiegender ist, weil sie grundlegend ist.

Der hl. Augustinus sagte: „Wir glauben an die heilige Kirche, die tatsächlich katholisch ist. Denn die Häretiker und Schismatiker nennen ihre Gemeinden ebenfalls Kirchen. Aber die Häretiker verletzen den Glauben, indem sie falsch denken, und die Schismatiker reißen sich los von der brüderlichen Nächstenliebe durch ihre gottlose Zwietracht, obwohl sie glauben, was wir glauben. Aus diesem Grund gehören weder die Häretiker zur katholischen Kirche, die Gott liebt, noch die Schismatiker, weil die Kirche ihren Nächsten liebt. De Fide et Symbolo, c. 10

Die Lehre über die Kirche in Dominus Jesus

Dominus Jesus wurde angeblich veröffentlicht, um die Einzigartigkeit der Kirche als Mittel des Heiles zu verteidigen, ja noch grundlegender, um die Rolle Christi als einzigen Mittlers zwischen Gott und Mensch zu verteidigen.

Der erste Teil der Erklärung, Abschnitte 1-15, befaßt sich mit der Einzigkeit Christi als Mittlers. Das meiste davon ist richtig, nichtsdestoweniger wird aber Christi universaler Mittlerschaft in Abschnitt 14 ein tödlicher Schlag versetzt. Am Anfang heißt es:

„Es muß daher fest als Wahrheit des katholischen Glaubens geglaubt werden, daß der universale Heilswille des Einen und Dreieinigen Gottes ein und für allemal im Geheimnis der Menschwerdung, des Todes und der Auferstehung des Sohnes Gottes angeboten und vollendet wird.“

Das klingt katholisch. Dann heißt es jedoch:

„Diesen Glaubensartikel bedenkend, ist die heutige Theologie in ihrem Nachdenken über die Existenz anderer Religionen und anderer religiöser Erfahrungen und über deren Sinn im Heilsplan Gottes aufgefordert zu erforschen, ob und wie die geschichtlichen Gestalten und positiven Elemente dieser Religionen unter den göttlichen Heilsplan fallen können.

Bei diesem Unternehmen hat die theologische Forschung ein weites Arbeitsfeld unter der Leitung des kirchlichen Lehramtes. Das Zweite Vatikanische Konzil hat nämlich festgestellt, die einzige Mittlerschaft des Erlösers schließt nicht aus, sondern ruft vielmehr eine mannigfaltige Zusammenarbeit hervor, die jedoch die Teilnahme an dieser einen Quelle ist.“ Lumen Gentium, Nr. 62

Die „Übersetzung“ dieser Feststellung ist: Andere nichtchristliche Religionen sind Mittel der Erlösung, jedoch müssen sie irgendwie mit Christus als dem einzigen Mittler verbunden sein. Warum sind Ratzinger und Wojtyla so besorgt darum? Weil sie eine einzige universale Religion machen wollen. Dazu braucht es einen einzigen Mittler. Also müssen sie jene Theologen schelten, die sagen, daß Buddha oder Mohammed oder Moses parallele Mittler sind.

Ratzinger zitiert Wojtyla: „Obwohl Formen der Teilnahme an der Mittlerschaft verschiedener Arten und Grade nicht ausgeschlossen sind, erhalten sie Sinn und Wert nur durch Christi eigene Mittlerschaft und können nicht als parallel oder ergänzend zu seiner Mittlerschaft verstanden werden.“

Das ist das Wesentliche an der Sache. Die Eine-Welt-Religion-Vertreter Ratzinger und Wojtyla sind darum besorgt, daß sie nicht imstande sein werden, die ganze Welt zu einer dogmalosen, formlosen Christenheit umzuorganisieren, sondern daß diese neue Religion mit anderen koexistieren müsse. So ist es Aufgabe der Theologen zu zeigen, wie Buddha, Mohammed und Moses als „Mitvermittler“ oder „Untervermittler“ mit Christus vereinbar sind.

In Abschnitt 16 von Dominus Jesus geht Ratzinger zum Thema „Einzigkeit und Einheit der Kirche“ über. Er erklärt: „Daher muß im Zusammenhang mit der Einzigkeit und Universalität der Heilsvermittlung Jesu Christi die Einzigkeit der von ihm gegründeten Kirche fest geglaubt werden als eine Wahrheit des katholischen Glaubens. Genauso wie es nur einen Christus gibt, so existiert ein einziger Leib Christi, eine einzige Braut Christi: „eine einzige katholische und apostolische Kirche.“

Wunderbar, doch jetzt kommen wir zu den entscheidenden Punkten. Es sollen die fragwürdigen Texte einer nach dem anderen geprüft werden.

Text Nr. l:

„Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfaßt und geordnet, ist verwirklicht in [subsistit in] der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird.“

Qualifikation: Häretisch.

Das Zitat ist unmittelbar aus Lumen Gentium des II. Vatikanums entnommen und stellt die grundlegende Häresie des II. Vatikanum hinsichtlich der Kirche dar. P. Curzio Nitoglia vom Institut Mater Boni Consilii erläuterte den Irrtum dieses Textes in einem in der Zeitschrift Sodalitium erschienenen Artikel:

„Was bedeutet diese Formel tatsächlich? Sie wurde wohlüberlegt ausgewählt, um zu verneinen, daß die einzige Kirche Christi nur die katholische Kirche ist. Subsistit in bedeutet nämlich, daß die Kirche Christi in der katholischen Kirche zu finden ist, jedoch nicht ausschließlich mit der katholischen Kirche identifiziert werden darf.“

„Der Wechsel von est (Pius XII.) zu subsistit: Subsistit in bedeutet „besteht in“. (Gaudium et Spes) hat aus ökumenischen Gründen stattgefunden“, erläutert P. Mucci SJ in Civiltä Cattolica (5. Dezember 1988).

Und P. Louis Bouyer schreibt, „daß man dank dem vom Konzil eingeführten subsistit versucht hat, die Idee der einen Kirche zu verbreiten, auch wenn sie derzeit unter verschiedenen christlichen Kirchen wie unter vielen Zweigen aufgeteilt ist’.“ La Chiesa di Dio corpo di Cristo e tempio dello Spirito (Cittadella, 1971), S. 603

Diese Idee wurde von Johannes Paul II. in Canterbury wieder aufgegriffen. Überdies hielt Kardinal Willebrands am 5. und 8. Mai 1987 einige Vorträge, in denen er behauptete, daß das subsistit das est Pius’ XII. ersetzt. siehe Documentation Catholique, 3. Januar 1988

Während das Konzil im Gange war, setzten sich Bischof Carli, damals Bischof von Segni, und P. Aniceto Fernandez, Ordensgeneral der Dominikaner, energisch für die Korrektur von Lumen Gentium durch den Gebrauch des Wortes „est“ anstelle von >subsistit< ein, um unmißverständlich den katholischen Glauben zu bekräftigen. Doch die ökumenische – oder besser: die häretische – Lösung behielt die Oberhand. P. Congar schrieb:

„Das Problem bleibt, ob Lumen Gentium streng und ausschließlich den mystischen Leib Christi mit der katholischen Kirche identifiziert, wie es Pius XII. in Mystici Corporis getan hat.

Wir müssen das bezweifeln, wenn wir beobachten, daß nicht nur das Eigenschaftswort „römisch, fehlt, sondern daß man auch vermeidet zu sagen, daß nur die Katholiken Mitglieder des mystischen Leibes sind. So heißt es in Gaudium et Spes, daß die Kirche Christi und der Apostel subsistit in, zu finden ist in der katholischen Kirche. Folgerichtig gibt es keine strenge, das heißt ausschließliche, Identifizierung zwischen der Kirche Christi und der Römischen Kirche. Das II. Vatikanum behauptet, daß nichtkatholische Christen Mitglieder des mystischen Leibes und nicht nur auf ihn hingeordnet sind.“

P. Nitoglia fährt fort: „Tatsächlich lehrt Pius XII. in Mystici Corporis, daß die einzige Kirche Christi die katholische Kirche ist  (est). Lumen Gentium dagegen wandelt das est in subsistit,  weil es die Kirche Christi nicht mehr mit der katholischen Kirche identifiziert. Damit sagt man, daß die von Christus gegründete Kirche in der katholischen Kirche existiert, ohne die anderen „getrennten Kirchen“ auszuschließen. Kurz gesagt, der mystische Leib Christi hat eine größere Ausdehnung als die römisch-katholische Kirche.“

Der Irrtum des II. Vatikanum besteht darin, daß es die römisch-katholische Kirche zu einer reinen Organisation reduziert, in der die Kirche Christi verwirklicht ist. Sie ist nur ein Zweig des großen Stammes der Kirche Christi. Aber es gibt davon noch andere Zweige. Diese Kirche wäre danach eine bloße juristische Person, das heißt eine kirchliche Körperschaft mit einer gewissen natürlichen Struktur, regiert durch gewisse natürliche Gesetze, mit einer gewissen natürlichen Einheit. Die Glaubenseinheit wird reduziert auf den Gehorsam gegenüber der „Kirchenordnung“, das heißt auf eine äußerliche Einhaltung der Glaubensregeln des Tages, wodurch die Kirche in Ordnung gehalten wird.<ref>Die Idee kann in der Praxis gesehen werden in der „Disziplinierung rebellischer Theologen“ wie des Hans Küng. Ihnen wird nicht die Mitgliedschaft im mystischen Leib Christi entzogen wegen der freiwilligen und öffentlichen Verneinung oder Bezweiflung von Gott geoffenbarter Wahrheiten, welche ihre Entfernung von der Einheit des Glaubens der katholischen Kirche bewirkt, sondern es wird ihnen vielmehr lediglich gesagt, daß sie in ihren Lehren „nicht in Ordnung sind und nicht als „katholische Theologen“ angesehen werden können. Sie bleiben Mitglieder der Novus-ordo-Kirche, dürfen jedoch nicht als Theologer arbeiten.</ref> Das reduziert den Begriff der Rechtgläubigkeit auf eine rein legalistische Einhaltung der vorherrschenden Tagestheologie. Die mit dem Modernismus Vertrauten erkennen sein häßliches Gesicht in dieser Theorie und Praxis.

Papst Pius XII. verurteilte die Theorie, daß der mystische Leib Christi und die römisch-katholische Kirche nicht ein und dasselbe seien, 1943 in seiner Enzyklika Mystici corporis und wiederholte die Verurteilung 1950 in seiner Enzyklika Humani generis, wie oben bereits zitiert.

Daher ist der Lehre vom „subsistit in“ die Qualifikation häretisch zu erteilen, denn sie widerspricht dem allgemeinen ordentlichen Lehramt der Kirche über das Wesen der Kirche und des mystischen Leibes Christi. Es ist sicher de fide catholica, daß der mystische Leib Christi ausschließlich mit der römisch-katholischen Kirche identisch ist. Es ist sicher häretisch zu behaupten, daß eine häretische oder schismatische Sekte Teil des mystischen Leibes Christi ist. Dazu ist an das, was die Päpste bereits gelehrt haben zu erinnern: Papst Leo XIII. sagte:

„Jesus Christus hat niemals eine Kirche erdacht oder errichtet, die aus vielen Gemeinschaften bestünde, die zwar durch gewisse gemeinsame Züge zusammengebracht würden, aber untereinander verschieden und nicht durch Bande miteinander verbunden wären, welche die Kirche zu der einen und unteilbaren machen – da wir im Credo klar bekennen: „Ich glaube an die eine Kirche.“

Papst Pius XI. sagte: „Es ist absurd und lächerlich zu sagen, daß der mystische Leib aus getrennten und unzusammenhängenden Gliedern bestehen kann.“

Papst Pius XI. sagte auch: „Man entfernt sich von der göttlichen Wahrheit, wenn man sich eine Kirche vorstellt, die weder gesehen noch berührt werden kann, die nur mehr eine geistige wäre, in der zahlreiche christliche Gemeinschaften durch ein unsichtbares Band vereinigt wären, obwohl sie im Glauben getrennt sind.“

Text Nr. 2:

„Daher existiert eine einzige Kirche Christi, die in der katholischen Kirche verwirklicht ist, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen im Verein mit ihm regiert wird. Die Kirchen, die, obwohl nicht in vollkommener Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, mit ihr durch die engsten Bande, das heißt durch die apostolische Sukzession und eine gültige Eucharistiefeier vereinigt bleiben, sind wahre Sonderkirchen“

Qualifikation: Häretisch.

Diese Feststellung ist der logische Schluß aus der vorherigen Feststellung. Er besagt nur, daß die Schismatiker und Häretiker, die von der römisch-katholischen Kirche abgefallen sind, Teile der Kirche Christi bilden. Sie sind andere Zweige. Das ist aus demselben Grund häretisch, wie das „subsistit in“. Es ändert das Wesen der Kirche Christi ganz und gar und macht einen Unterschied zwischen der Kirche Christi und der römisch-katholischen Kirche.

Es sollte hier auch darauf hingewiesen werden, daß die Schismatiker und Häretiker, welche die wahre Kirche Christi, die römisch-katholische Kirche, verlassen haben, überhaupt keine Kirchen sind. Als „Kirchen“ existieren sie überhaupt nicht. Denn wer hat ihnen diese Existenz verliehen? Gott? Bestimmt nicht! Menschen? Ja, Schismatiker und Häretiker. Aber Menschen können nicht „Kirchen“ erzeugen, ebensowenig wie sie aus Eisen Gold machen können. Alles, womit sie aufwarten können, sind falsche Versatzstücke für die wahre Kirche.

Der wahre Ausdruck für diese sogenannten Kirchen wäre Häretikergruppen oder Schismatikergruppen, denn das ist alles, was sie sind. Sie haben kein rechtmäßiges kirchliches Leben, noch eine rechtmäßige kirchliche Verfassung oder Struktur.

Text Nr. 3: „Daher ist die Kirche Christi auch in diesen Kirchen gegenwärtig und wirksam, auch wenn ihnen die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche abgeht, da sie nicht die katholische Lehre über den Primat annehmen, den nach dem Willen Gottes der Bischof von Rom objektiv innehat und über die gesamte Kirche ausübt“ (Nr. 17).

Qualifikation: Häretisch.

Dieser Text zieht in ausdrücklicher Form den Schluß aus dem ursprünglichen Irrtum von Lumen Gentium. Er dehnt die Kirche Christi über die Grenzen der römisch-katholischen Kirche aus und verleiht den nichtkatholischen Sekten Rechtmäßigkeit. Er macht auch die Unterordnung unter den römischen Papst sowie den Glauben an dessen Primat zu einer Nebensache hinsichtlich der Teilhaberschaft an der Kirche Christi. Das ist ausdrückliche Häresie. Die Kirche Christi ist angeblich gegenwärtig und wirksam in diesen „Kirchen“, obwohl sie die Autorität des römischen Papstes ablehnen. Aber das widerspricht der Lehre der römischkatholischen Kirche. Die Kirche lehrt, daß Christus und der Papst eine einzige hierarchische Obrigkeit darstellen.

Papst Pius XII. stellt in Mystici Corporis (Nr. 40) fest:

„Daß Christus und sein Stellvertreter auf Erden nur ein einziges Haupt ausmachen, hat Bonifaz VIII., Unser Vorgänger unvergeßlichen Andenkens, durch das apostolische Schreiben Unam Sanctam feierlich erklärt, und seine Nachfolger haben diese Lehre immerfort wiederholt.“

Daraus folgt, daß diejenigen, welche vom Papst abgeschnitten sind, auch von Christus abgeschnitten sind. Aus diesem Grunde sagte Papst Pius XII.:

„Wie es also in der wahren Gemeinschaft der Christgläubigen nur einen Leib gibt, nur einen Geist, einen Herrn und eine Taufe, so kann es auch nur einen Glauben in ihr geben; und deshalb ist, wer die Kirche zu hören sich weigert, nach dem Gebot des Herrn als Heide und öffentlicher Sünder zu betrachten. Aus diesem Grund können die, welche im Glauben oder in der Leitung voneinander getrennt sind, nicht in diesem einen Leib und aus seinem einen göttlichen Geiste leben.“

Text Nr. 4:

„Andererseits sind die kirchlichen Gemeinschaften, die nicht das gültige Bischofsamt und das echte und vollständige Wesen des eucharistischen Geheimnisses bewahrt haben, keine Kirchen im eigentlichen Sinn,- jene jedoch, die in diesen Gemeinschaften getauft sind, sind durch die Taufe einverleibt in Christus und in einer gewissen, wenn auch unvollkommenen Gemeinschaft mit der Kirche“.

Qualifikation: Häretisch.

Die Feststellung bezieht sich auf die Protestanten. Zum Unterschied von den griechischen Schismatikern und gewissen Altkatholiken, die eine gültige bischöfliche Verfassung und eine gültige Eucharistiefeier aufrecht erhalten haben, können gewisse Protestanten nur auf eine gültige Taufe Anspruch erheben. Daher können sie nicht als „Sonderkirchen“, das heißt Mitgliedskirchen der Kirche Christi, angesehen werden. Trotzdem verleibt die gültige Taufe deren individuelle Mitglieder in Christus ein. Die Protestanten sind daher Mitglieder der Kirche Christi, des mystischen Leibes Christi.

Der einleuchtende Schluß ist, daß ihre Anhänglichkeit an die Häresie in diesen Sekten sie nicht davon ausschließt, in Christus einverleibt zu werden, das heißt Mitglieder des mystischen Leibes Christi zu werden. Aber diese Lehre widerspricht dem, was allgemein durch die Kirche gelehrt wird, und ist deswegen Häresie. Die Kirche lehrt, daß die Wirkung der Taufe, womit wir in Christus einverleibt werden, durch die Anhänglichkeit an die Häresie vernichtet wird.

Wir haben schon die Texte der Päpste Leo XIII. und Pius X. gesehen, welche klarstellen, daß die Anhänglichkeit an denselben Glauben notwendig ist für die Zugehörigkeit zum mystischen Leib Christi.

Text Nr. 5:

„Tatsächlich existieren die Elemente dieser schon gegebenen Kirche zusammengenommen in ihrer Fülle in der katholischen Kirche und ohne diese Fülle in den anderen Gemeinschaften. Deswegen sind diese getrennten Kirchen und Gemeinschaften, obwohl wir glauben, daß sie an Mängeln leiden, in keiner Weise ihrer Bedeutung und Wichtigkeit im Geheimnis der Erlösung beraubt worden. Denn der Geist Christi hat sich gewürdigt, sie als Mittel des Heiles zu gebrauchen, deren Wirksamkeit sich von der der katholischen Kirche anvertrauten Fülle der Gnade und Wahrheit herleitet“.

Qualifikation: Häretisch.

Die Feststellung ist eine reine Wiederholung vorhergehender Dokumente, wovon eines von Johannes Paul II. und das andere vom II. Vatikanum stammt. Die Feststellung erklärt dreist, daß nichtkatholische Sekten Mittel des Heiles sind und daß sie ihre Wirksamkeit als Mittel des Heils von der katholischen Kirche herleiten. Diese Feststellung steht in unmittelbarem Widerspruch zum Dogma Extra ecclesiam nulla salus. Sie ist daher häretisch.

Weit davon entfernt, Mittel des Heiles zu sein, sind die nichtkatholischen „Kirchen“ Mittel der Verdammung. Denn als nichtkatholische Vereinigungen predigen sie ihren Anhängern Häresie, Schisma und Irrtum, was nur dazu dient, diese von Gott und der wahren Kirche zu trennen. Wenn ihre Anhänger wissentlich und willentlich deren Abweichungen von der Wahrheit folgen, kommen sie in die Hölle.

Nur durch unüberwindliche Unkenntnis ihrer Irrtümer können die Anhänger dieser Vereinigungen von ihren Verbrechen der Häresie und/oder des Schismas entschuldigt werden. In einem solchen Fall können sie ihre Seelen retten trotz der falschen Religion, der sie anhangen. Es darf aber auch nicht geltend gemacht werden, daß diese „Kirchen“, weil sie gültige Sakramente haben, deswegen „Mittel des Heils“ besitzen. Es ist nicht wahr, daß sie sie haben. Es stimmt, daß ein Häretiker oder Schismatiker ein Sakrament gültig gebrauchen kann, jedoch sind diese Sakramente nicht Eigentum dieser Gruppen. Dazu kommt, daß Häretiker und Schismatiker die Sakramente ungesetzlich und daher sündhaft gebrauchen – objektiv gesprochen.

Nur in Fällen äußerster Not (z. B. in Todesgefahr) ermächtigt die Kirche die Spendung einiger ihrer Sakramente durch die Hand von Nichtkatholiken. Kardinal Mazzella sagte:

„Die Sakramente, welche die Häretiker in ihrer Sekte bewahrt haben sind wie eine Beute, die sie der Kirche weggenommen haben, als sie sie verließen, die jedoch der Kirche gehören. Ein flüchtiger Diener kann seines Herrn Geld mitnehmen, ein Soldat kann des Generals Standarte nehmen. Doch gleich wie diese nicht zur Familie oder zur Armee gehören, so gehören die Häretiker nicht zur Kirche.

Text Nr. 6:

„Der Mangel an Einheit zwischen den Christen ist eine Wunde für die Kirche; nicht in dem Sinne, daß sie ihrer Einheit beraubt wird, sondern, „daß er die vollständige Erfüllung ihrer Universalität in der Geschichte behindert“.

Qualifikation: zumindest irrig.

Die Feststellung setzt voraus, daß die Kirche Christi ihre Universalität nicht verwirklichen kann, solange nicht alle „Christen“ unter einer einzigen kirchlichen Organisation wiedervereinigt sind. Das ist falsch. Die katholische Kirche braucht nicht die Wiedervereinigung der Häretiker und Schismatiker, um ihre wesentliche Eigenschaft der Universalität oder Katholizität zu haben. Sie ist vollkommen katholisch oder universal ohne dies. Denn Katholizität bedeutet nur die Verbreitung der Kirche unter allen Völkern und Nationen. Die Tatsache, daß gewisse Völker außerhalb bleiben oder, was noch schlimmer ist, sie verlassen haben, gefährdet keineswegs ihre Universalität.

Auch hat die Kirche niemals gelehrt, daß die ganze Welt sich eines Tages zu ihr bekehren wird. Tatsächlich scheint das Gegenteil wahr zu sein, daß im Fortschreiten der Zeit der Glaube verdunkelt und die Nächstenliebe erkalten wird, bis nur mehr sehr wenige Katholiken in der Welt verbleiben.

Als unser Herr darum betete, daß „alle eins werden-, bezog Er Sich auf die Einheit seiner Kirche und nicht auf die ganze Menschheit. Doch muß daran erinnert werden, daß solche Eine-Welt-Kirche-Vertreter wie Wojtyla und Ratzinger verzweifelt einen Weg auszuhecken versuchen, um jedermann in eine einzige Religion zu bringen.

Die richtige Auslegung dieses Dokuments

Die gegebene Auslegung und Beurteilung ist auch aus anderen Äußerungen sowohl Wojtylas als auch Ratzingers abzuleiten. Heranzuziehen ist zum Beispiel Ratzingers (und Wojtylas) Definition der Kirche Christi in dem Dokument mit dem Titel Brief an die Bischöfe der katholischen Kirche über gewisse Aspekte der als Gemeinschaft verstandenen Kirche (1992):

„Die Kirche Christi, die wir im Credo als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen, ist die universale Kirche, das heißt die weltweite Gemeinschaft der Jünger des Herrn, der gegenwärtig und aktiv ist inmitten der besonderen Merkmale und der Verschiedenheit der Personen, Gruppen, Zeiten und Orte.“

Wo bleibt die Einheit des Glaubens? Wo ist die Unterordnung unter den römischen Papst? Wo wird auch nur die Taufe erwähnt? Diese Elemente sind nicht da, weil sie in Wojtylas und Ratzingers Weltkirche nicht notwendig sind.

Betreffs „Sonderkirchen“, womit die Gruppierungen der Schismatiker und Häretiker einbegriffen sind, sagt Ratzinger im selben Dokument: „Die universale Kirche wird mit allen ihren wesentlichen Elementen in ihnen gegenwärtig“ (§ 8). Der „Kardinal“ entwickelt das Thema der Sonderkirchen, indem er feststellt, daß „die universale Kirche daher der Leib der Kirchen ist“ (das heißt der Sonderkirchen). Er unterstreicht, daß in jeder Sonderkirche „die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche Christi wahrhaft gegenwärtig und aktiv ist“ (§ 9). Im selben Paragraphen fährt er fort und setzt die universale Kirche und die Sonderkirchen gleich:

„Aus der Kirche, die in ihrem Ursprung und in ihren Äußerungen universal ist, sind die verschiedenen örtlichen Kirchen als besonderer Ausdruck der einen, einzigen Kirche Jesu Christi entstanden. Indem sie innerhalb der universalen Kirche und aus ihr heraus entstanden sind, haben sie ihre Kirchlichkeit in ihr und von ihr.“

Woran erkennt man, daß die schismatischen und häretischen Gruppen Sonderkirchen sind? Ratzinger antwortet so: „Die Gemeinschaft besteht besonders mit den orthodoxen Ostkirchen, welche, obwohl vom Stuhle Petri getrennt, mit der katholischen Kirche durch sehr enge Bande, wie die apostolische Sukzession und eine gültige Eucharistiefeier, vereint sind und daher den Titel Sonderkirchen verdienen.“

Er geht so weit zu sagen, daß, wo eine gültige Eucharistiefeier ist, die Kirche Christi vorhanden sei: „In der Tat wird „durch die Feier des Abendmahls des Herrn in jeder dieser Kirchen die Kirche Gottes auferbaut und wächst an Statur“, denn in jeder gültigen Eucharistiefeier wird die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche wahrhaft gegenwärtig.“

Zusammenfassung und Schluß

Ratzingers neues Dokument Dominus Jesus ist nur eine langweilige Wiederholung früherer Dokumente. Da gibt es keine Verurteilung des religiösen Indifferentismus, sondern vielmehr ausdrückliche Erklärungen von Grundsätzen, die selbst religiösen Indifferentismus darstellen. Denn wenn die Kirche Christi mit allen ihren wesentlichen Elementen in häretischen und schismatischen Sekten gegenwärtig ist und diese im Geiste Christi als Mittel des Heiles gebraucht werden, was braucht man noch mehr? Das Einzige, was übrig bleibt, ist der Grad der Vollkommenheit einer Kirche Christi und eines Mittels des Heils. Das genau ist es, was Wojtyla und Ratzinger behaupten: daß die katholische Kirche die Fülle der Wahrheit und der Mittel des Heiles besitzt, während die anderen nur teilweise damit aufwarten können. Der Mangel daran hindert sie jedoch nicht, Glieder der Kirche Christi zu sein.

Mit einer solchen Perspektive sind Ratzinger und Wojtyla imstande zu sagen: „Alle Religionen sind nicht gleich“, weil die katholische Kirche die Fülle hat und die anderen nur Teile haben. Trotzdem sieht er in den schismatischen Gruppen die Kirche Christi und betrachtet sie als Mittel des Heiles. Dazu kommt, daß sogar die Protestanten noch als Mitglieder der Kirche Christi vorgestellt werden, obwohl sie alle dem Schisma und der Häresie anhängen.

Ratzinger und Wojtyla haben also schwerwiegende Irrlehren unter den Schlagzeilen „Konservatismus“ und „Verteidigung der Wahrheit“ veröffentlicht. Die Novus-Ordo-Konservativen nehmen es an. Es ist gerade ein Löffelvoll mehr der löffelweise verfütterten Häresie und Apostasie, die seit den sechziger Jahren verbreitet wird.

Ratzingers Lehre ist häretisch. Sie führt zum Glaubensabfall. Sie wird verabreicht als Vorbereitung auf eine Welteinheitskirche. Mit diesem Dokument haben Ratzinger und Wojtyla der Lehre den Abschied gegeben, wonach sowohl allen katholischen Dogmen zuzustimmen als auch dem Papst untergeordnet zu sein, als wesentliche Bedingungen für die Mitgliedschaft in der Kirche Christi zu gelten haben.

Argumente gegen Sedisvakantismus ausnahmslos widerlegt

Unablässig behaupten seit nunmehr über 30 Jahren die Gegner der Sedisvakantisten, daß Papst und Kirche Schlechtes vorschreiben können, ja daß sie die sakramentale Natur der Kirche vernichten können, daß die Kirche also selbst dann Kirche bleibet, wenn sie sich selbst der Zerstörung preisgibt.
Abgesehen davon, daß diese Gegener, unter ihnen die gesamte FSSPX, sich selbst in den Irrsinn hinein manövrieren, widerspricht diese unablässig nachgeplapperte Behauptung der Lehre der ss. Kirche.
Das ss. Tridentinum lehrt:
„Jeder, der sage, daß Zeremonien, Kleidung und die äußeren Zeichen, welche die Kirche für die Zelebration der Messe vorschreibt, der Frömmigkeit schaden statt dienen, sei ausgeschlossen.“

Gegen diese Aussage erkläre die Piusbruderschaft ausdrücklich, daß die Neue Messe schlecht sei und den katholischen Glauben zerstöre. Gleichzeitig anerkennt die Piusbruderschaft die Päpste seit dem Konzil als echte Nachfolger Petri. Damit lehre sie implizit, daß die Kirche etwas Schlechtes verordnen könne. Das ist nicht nur falsch, dies ist häretisch, es ist kriminell.

Als zweiten Irrtum behaupten unsere Gegner, daß der Papst in Verbindung mit den Bischöfen fehlen könne. Infolgedessen liege es am einzelnen Gläubigen zu entscheiden, welche Lehre wahr und welche falsch sei. Doch mit dieser Ansicht wird der feierlichen Verkündigung über die Unfehlbarkeit der Kirche beim Ersten Vatikanischen Konzil widersprochen.

Dort wurde definiert, daß eine vom Papst in Gemeinschaft mit den Bischöfen verkündete Lehre durch die Verheißungen Christi vor Irrtum bewahrt bleibe.  Die Nicht-Sedisvakantistensehen einen Widerspruch zwischen dem „Zweiten Vatikanischen Konzil“ und der traditionellen Kirchenlehre.
Das führt zu dem unausweichlichen Schluß, daß das Zweite Vatikanum nicht von wahren Bischöfen und von einem wahren Papst stammen kann. Wer dem Sedisvakantismus widerspricht, der lehrt dann notgedrungen, auch  daß man sich dem Papst widersetzen dürfe. Das jedoch kann ein echter Katholik niemals tun, da ein wahrer Nachfolger Petri die universelle Jurisdiktionsgewalt besitze. Schon Papst Bonifaz VIII. habe im Jahr 1302 in seiner berühmten Bulle Unam Sanctam erklärt, daß es für das Seelenheil notwendig sei, sich dem Papst unterzuordnen.Kennzeichen eines Katholiken ist es, sich dem römischen Pontifex zu unterwerfen. Unsere Gegner habe die Lehre von der Unterordnung unter den Papst unterwandert. Sie verbreite diesen Irrtum seit 40 Jahren auf der ganzen Welt. Der einzelne Katholik fällt plötzlich ein persönliches Urteil über die Lehren und Gesetze des Papstes. Damit haben die Gegner des Sedisvakanismus den Glauben unzähliger Laien sowie von drei Generationen von Priestern verdorben.

 

Sedisvakantisten

Sedisvakantisten sind diejenigen, die klar erkennen, daß die Päpste seit „Johannes XXIII. “ keine Päpste waren, daß also die Kirche spätestens seit dem Ausgang von Pius XII. ohne Papst, ohne Führung, ohne Hirten ist. Grund für die angebliche „Kirchenkrise“ sind also nicht progressistische Theologen, nachlässige Bischöfe, fehlgeleitete „Reformen“ etc., Grund für die „Kirchenkrise“ ist die Tatsache, daß auf der Kathedra Petri seit spätestens 1957 ein reißender Wolf sitzt, dessen einziges Ziel es ist, die Kirche zu vernichten und die herumirrenden Schafe in den Abgrund zu stürzen.

Da kein Hirte da ist, sind die Katholiken verpflichtet, den falschen Hirten den Gehorsam aufzukündigen, denn kein Katholik hat das Recht, einer häretischen Gemienschaft anzugehören, simulierte Sakramente entgegenzunehmen oder Gemeinschaft mit Belial zu haben.  Es liegt ein Schisma vor, allerdings ein untypisches, insoferne die angeblichen Römischen Päpste seit spätestens Johannes XXIII. vom Glauben abgefallen sind und sich von der Kirche getrennet haben.

Die Vakanz des Stuhles Petri ist nach Auffassung der römisch-katholischen Kirche ein schwerster Notstand, da die Binde- und Lösegewalt der Kirche in dieser Zeit nicht ausgeübt werden kann und da der Fels der Kirche fehlt. Daher muß alles getan werden, damit eine Vakanz so schnell wie möglich beendet werden. Unerläßliche Voraussetzung für die Beendigung der Vakanz ist es klar und unzweideutig zu erkennen, daß diese Vakanz besteht und daß die Kirche des 2. Vatikanums nicht die römisch-katholisch Kirche,  ja überhaupt keine chrsistliche Gemeinschaft ist.

Hinzu kommt, daß die „Konzilssekte“ sämtliche Sakramente verloren hat, wie wir in disem Blog unwiderlegbar aufzeigen werden. Es gibt in dieser endzeitlichen Sekte keinen einzigen Priester, keinen einzigen Diakon, keinen Bischof, kein geweihtes Amt mehr, auch Eucharistie, Firmung und Letzte Ölung sind komplett verschwunden. Die Katholiken sind also notgedrungen auf die Sakramente verwiesen, die der sedisvakantistische Episkopat vermittelt.